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Unglaublich, 356 Tage sind schon wieder rum und es ist aus Babysicht so viel geschehen. 

Die Tage warfen mich gedanklich immer wieder zurück, wie gemein bzw. schmerzhaft meine Schwangerschaft war, wie grandios und unglaublich glücklich meine Geburt abgelaufen ist. Wie schnell ich im Vergleich zur ersten Geburt wieder auf den Beinen war. Wie ungewohnt es wieder war, so ein kleines Wesen zu bekümmern. Wie entspannter man tatsächlich beim zweiten Kind sein kann.

Inzwischen wuselt ein kleiner Mensch hier wild durch die Gegend, der langsam das Laufen für sich entdeckt, inzwischen am elften und zwölften Zahn arbeitet und wie ein Grosser schon bei uns mit isst.

Es herrscht tatsächlich große beidseitige Bruderliebe – es erfüllt einem das Herz. Es ist wundervoll zu sehen, wie beide miteinander spielen und auch einander einfordern. 

Beide Jungs sind die größten Geschenke, die mir gemacht wurden, ich bin dort, wo ich emotional sein möchte. Und immer an diesem besonderen Tagen wird mir dieses Glück immer wieder deutlich.

Jetzt ist es also wieder soweit – ich habe kein Baby mehr, sondern zwei Kleinkinder. Hach! 

Alles Gute zu Deinem ersten Geburtstag, Maikäfer!

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Bevor das letzte Jahr sich zu Ende neigte, haben wir uns noch in ein kleines Abendteuer gestürzt,
denn wir kamen über Groupon zu vergünstigten Eintrittskarten zu je 17€ pro Person ins Phantasialand.
Da wir keine lange Anreise hatten, den Park in- und auswendig kennen und wir uns mit Freunden zusammengeschlossen haben, dachten wir mal, wir versuchen uns als kleine Familie im Freizeitpark und es hat ganz toll funktioniert.
Mein Mann und ich kennen das Phantasialand schon seit Ewigkeiten ( ich schon seit über 20 Jahre – oh Schreck!), wir wussten also, dass die Auswahl der Fahrgeschäfte mit einem Einjährigen nicht gerade groß ist, aber das hat dem Spaß nicht gemindert.

Wir waren gemeinsam in der Geisterrikscha, der Silbermiene, im Würmlingexpress, auf dem lustigen Papagei, dem Pferdekarussel. Im Wuze-Town gibt es auch noch ein Bälleparadies und weitere Attraktionen, die meine Männer erkundet haben, während wir anderen bei Winja’s Force angestanden sind. Das Kind von Freunden, die jetzt zwei Jahre alt wird konnte ein paar Attraktionen mehr nutzen und hatte auch tierischen Spaß.

Wir Großen haben soweit auch alle Attaktionen mitgemacht, bis auf das Hotel Tartüff und Maus-Au-Chocolat, weil uns die Wartezeiten zu lang waren.

Super ist im Phanstasialand, dass man als Elternteil nicht zweimal anstehen muss, denn es besteht die Möglichkeit des „Baby-Switches“, sprich, ein Elternteil steht regulär an, sagt bein Aussteigen dem Personal Vorort Bescheid und der andere Elternteil kann direkt durch die Ausgang zu Attraktion durchlaufen. Das hat auch völlig ohne Probleme funktioniert! Tolle Sache!
Es gibt unheimlich viele Wickelräume und den ich im Wuzetown gesehen habe, war auch völlig in Ordnung. Es waren sogar Heizlüfter angebracht. Es gibt auch Bollerwagen zu mieten und in Alt-Berlin haben wir sogar eine Stillecke gesehen.

Die Atmosphäre im Park, der zu diesem Zeitpunkt im Wintertraum eingetaucht war, war wunderschön. Es wird viel getan, um das ganze Umfeld stimmig zu gestalten, mit offenen Feuern, festlicher Dekoration, toller Beleuchtung und im Alt-Berliner Teil gab es winterliche Ess- und Trinkbuden, wie auf dem Weihnachtsmarkt mit Glühwein, Grünkohl, Suppen, ect. pp.
Es laufen auch verkleidete Mitarbeiter in passenden Kostümen zu der Jahrhundertwende von 1900, die durch die Gästemassen schlendern und diese bespaßen, wie Sherlock Holmes, ein Hütchenspieler, der mit dem Pickelhaubenpolizist aneinandergerät, und und und…

Es war rundum ein gelungener langer Tag, der um 11h im Park begonnen hat und um nach 17h endete. Unser Kleiner, der nur eine Stunde am Vormittag geschlafen hatte, hat alles ganz toll mitgemacht, er hat begeistert bei uns mitgegessen, ist gelaufen, wurde im Kinderwagen geschoben oder auf Papas Schultern getragen und ist irgendwann am frühen Nachmittag für knapp zwei Stunden im Kinderwagen ohne Geschrei, sondern einfach so, eingeschlafen. Auch die befürchtete abendliche Quittung haben wir nicht erhalten, sondern Junior plantsche glücklich in der warmen Badewanne, nachdem es den Tag doch kälter geworden ist als gedacht, und ging dann völlig ohne Probleme ins Bett und schlief die Nacht normal.

Es war ein schöner Jahresausklang!

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Leben. Lieben. Lachen.

Willkommen bei Trudis Kosmos!

Ursprünglich war dieser Blog ein persönliches Lauftagebuch, aber inzwischen hat sich dieser Blog in ein virtuelles Tagebuch von einer Mutter und Gattin namens Trudi entwickelt, die von ihren Erlebnissen des Alltags berichtet.

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