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Während ich gerade ziemlich platt heute Abend auf dem Sofa sitze, hast Du seit kurz nach halb fünf bis eben Party gemacht.

Im Kindergarten wurde gefeiert, danach mit Omas/Opas und Deinem ersten Weggefährten (bei dem Du vor zwei Tagen das erste Mal alleine auf einem Geburtstag eingeladen warst). Samstag folgt die große Sause, mit noch mehr Kindern.Es war ein wildes Jahr, der Kindergarten hat angefangen, wir waren das erste Mal im Urlaub zusammen und Du wurdest  großer Bruder. Und was für einer – ich kann mir wirklich keinen besseren vorstellen. Du bist hilfsbereit, Du bringst Deinem Bruder zum Lachen (das machst Du besser wie ich und schneller), Du bist fürsorglich und wir müssen leider oft schimpfen, weil Du Deinen Bruder mit Deiner Liebe erdrücken möchtest. 😁 

Im Kindergarten gab es viele Hochs und ein paar wenige Tiefs, die mich sehr beschäftigt haben und mir einige Kopfschmerzen bereitet hatten, aber wir alle haben angepackt, daran gearbeitet und es hat sich alles zum Guten gewendet. 

Du hast einen starken Willen und ich wünschte, ich hätte manchmal Deine Konzentration (die Du von Papa hast).

Deine Motorik ist noch immer ausgezeichnet und Du bist sehr sprachgewandt. 

Manchmal wirst Du auch bockig und schnell wütend, besonders, wenn Du hungrig oder müde bist, aber auch das bekommen wir inzwischen richtig gut hin. 

Du bist ein kleiner Clown, ein Troll, ein Kobold. Man sieht Dir oft an, dass Du Schabernack vorhast und dieses diebische Grinsen liebe ich an Dir.

Du wirst selbstständig, läufst alleine vor, führst Unterhaltungen, hast Dein „eigenes Leben“, wenn Du im KiGa oder bei Deinen Großeltern bist.

Vier Jahre. Einerseits eine gefühlte Ewigkeit – durch die gesamten Erlebnisse, andererseits ist es doch noch mein kleiner Junge, den ich eben noch im Krankenhaus bekommen habe. Die Erinnerungen daran verblassen leider schon langsam, aber eins werde ich nie vergessen: wie unglaublich weich Du bei Deiner Geburt warst als ich Dich das erste Mal halten durfte und was für ein völlig wärmendes Glücksgefühl ich inne hatte, allein bei dem Gedanken daran, dass ich Dich auf die Welt gebracht habe.

Wir sind froh, dass Du Du bist und glücklich, dass Du bei uns bist, Großer!

   
   

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Diese Woche hatten wir unser erstes Eltern-Erzieher-Gespräch im Kindergarten und ich muss sagen, das ich schon etwas Bammel hatte. Die Jahre zuvor hatte man das Kind ja quasi Rund um die Uhr unter seinen Fittichen, das soziale Gefüge war um Längen nicht so groß, wie es jetzt in der Gruppe ist und, man muss es sagen, das Alter bringt seine Tücken und Macken mit.

Insgesamt kann ich aber sagen, das wir mit der Gruppenleitung ein ziemlich identisches Bild von unseren Sohn haben. 

Innerhalb der kurzen Zeit von nicht mal einen halben Jahr hat er sich gut im Kindergarten zurechtgefunden und er ist auch dort „angekommen“. Er hat viele Freunde gefunden und wird dort auf verschiedensten Weise gefördert, sogar über seine Altergrenze hinaus, weil er es einfordert.

Auch die von ihm gewünschte Umstellung der Kindergartenzeit auf eine Verlängerung auf 35 Stunden hat keinerlei Probleme bereitet, im Gegenteil. Er kann sich austoben, ich kann mich ausruhen, alle glücklich.

Wenn ich rückblickend überlege, das im Raum stand, ihn erst mit 3 1/2 Jahren, also erst diesen Sommer in den Kindergarten zu lassen, bin ich überglücklich, das wir ihn schon im Winter mit drei Jahren bringen durften. Diese Zeit hat mich so schon viel Kraft durch die Schwangerschaft und Erkältung gekostet, das ich Junior in keinstem Fall zu 100% gerecht geworden wäre. Er hat solch eine gewaltige Entwicklung erlebt, soviel neues gelernt, was ich vorher nicht erwartet hätte. Immerhin ist es ja nicht mal ein halbes Jahr gewesen und dennoch steht nun ein kleiner, großer Mann vor uns, der die Welt erkunden will und immer mehr eine eigene Persönlichkeit bildet.

Nun steht demnächst die große Umstellung mit der Geburt des kleinen Bruders an und wir müssen beobachten, wie sich das auswirken wird. Wenn ich daran denke, wie rührend er sich um die anderen kleinen Geschwisterkinder kümmert, mache ich mich eigentlich keine Sorgen, aber die bleiben ja auch nicht dauerhaft und ziehen die Aufmerksamkeit ab…

Heute jährt sich wieder der Tag, an dem sich unglaublich vieles änderte, hauptsächlich, das wir offiziell eine Familie wurden.
Einerseits kommt es mir so fürchterlich lange her vor, dieses kleine Wunder endlich in den Armen halten zu dürfen, andererseits sind viele Erinnerungen, besonders die aus dem Krankenhaus, so präsent, das es mir wie gestern scheint.

Kopf heben, drehen, robben, halten, krabbeln, brabbeln, laufen, rennen, hüpfen, zahnen. Bobbycar, Motorrad, Laufrad, Fahrrad lernen. Reden, singen, zornen, sorgen, lieben, lachen und einfach nur leben.

Es ist schlicht ein großartiges Wunder, welches wir miterleben dürfen.

Alles Gute zum Geburtstag, Großer, wir lieben Dich!

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Momentan ist eine sehr aufreibende Zeit, in der die Trotzphase so richtig angelaufen ist und (quasi parallel) Mittags einfach nicht mehr geschlafen wird.
Ich kann wirklich nicht von mir behaupten, jetzt die entspannte Mutter zu sein, die ich gerne wieder wäre, denn die dauernde Müdigkeit durch die Schwangerschaft und die wieder unruhigen Nächte des Großen zollen einfach ihren Tribut an mir.
Mein Geduldsfaden ist etwas knapper und wichtige Dinge, wie z.B. Zähneputzen, wird einfach nicht ausdiskutiert.
Was ich damit sagen will ist, das es momentan einfach streitige Tage sind, was aber auch ok ist, wenn man von 6-20 Uhr aufeinander hängt.

Nun sitze ich mittags am Bett und hoffe so, dass Junior vielleicht doch schlafen möchte und bekomme dann einfach so, aus dem Nichts heraus einen wunderschönen Satz gesagt:
„Mama, ich hab Dich lieb.“
Und dann werde ich gedrückt und mit Küssen überwältigt. 🙂

Das war ein Moment, wo ich dachte, das es, auch wenn es Wutmomente seinerseits gibt (und die gibt es reichlich) und Verzweiflungsmomente meinerseits, doch nicht ganz so falsch läuft.
Es gibt nicht ehrlicheres, als die Aussage eines Kindes, das es von sich aus tätigt.
Das gilt für „Das schmeckt nicht!“, aber auch für „Das ist lecker!“ und darüber habe ich mich auch besonders gefreut.

Aber dieses erste „Mama, ich hab Dich lieb!“ wird ewig in meinem Gedächtnis bleiben.
Ich hab Dich auch lieb, Großer!

Heute ist es soweit, der Kleine wird das erste Mal in den Urlaub fahren und ich vermisse ihn jetzt schon, da er dies mit Oma und Opa machen wird.
Es geht für ein paar Tage auf einen kleinen Bauernhof mit Pferden, Kühen, Ziegen, der hier ca. 45min entfernt ist. Ich weiß jetzt schon, was ich die Wochen danach nur erzählt bekommen werde, bis mir die Ohren bluten. 😉

Und ich Strohmama sitze nun hier und kann endlich mal die Seele baumeln lassen. Endlich mal keine Rücksicht nehmen müssen. Die Angestellte hat frei. Die Köchin hat Urlaub. Die Spielgefährtin kann Pause machen. Die Pflegerin kann ihre Füße mal hochlegen. Die Managerin kann den Hörer mal zur Seite legen.
Herrlich, aber fürchterlich ungewohnt und heute ist erst Montag und es ist fast so, als hätte man die Uhr 3 Jahre zurückgedreht.

Hat es sich damals auch so angefühlt? Nicht ganz, wenn ich von dieser Liebe ausgehe, die zusätzlich mein Herz erfüllt und ausfüllt.

Unser Schatz wird heute 1 1/2 Jahre alt, Halbzeit zur 2 quasi. Wow, so lange ist das schon her?

Es war für uns vorher mangels Geschwister nicht vorstellbar, was solch ein junger Mensch schon alles kann.
Jeden Tag staunen wir, wie sich der Sprachschatz, Wort für Wort, erweitert. Es ist schön zu sehen, wie sich eine eigenständige Persönlichkeit bildet.
Vieles hat sich vereinfacht (z.B. das Essen – alles rein was geht), aber man muss gestehen, dass es neben den Hochs auch ab und an Tiefs dazwischen mogeln.

Es gab eine Zeit, da war essen und durchschlafen überhaupt kein Problem, ich hätte z.B. eher Sorgen, dass der Kleine zu viel futtert. Momentan wird quasi überhaupt nicht mehr gegessen und durchschlafen gab es auch länger nicht mehr richtig. Auch der Schlafrhythmus hat sich leider nicht mehr so konsequent und berechenbar, wie er mal war.
Wir machen dafür momentan die Zähne (noch 6 Stück – juchuu) hauptsächlich verantwortlich, aber es ist schon gemein, wenn man weiß, dass es mal anders ging.

Ferner wird es langsam anstrengend, wenn der Herr etwas bestimmtes möchte, bzw. nicht möchte.
Man erlangt langsam einen Blick darauf, was einen in der Trotzphase so erwartet und das ist ist nicht wirklich rosig, wobei ein Krabbelkollege da schon extremer ist.

Aber alles in allen sind wir natürlich überglücklich, es gibt mal Rückschritte, aber es geht immer weiter vorwärts Richtung Fortschritt und das ist das Einzige was zählt.

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Leben. Lieben. Lachen.

Willkommen bei Trudis Kosmos!

Ursprünglich war dieser Blog ein persönliches Lauftagebuch, aber inzwischen hat sich dieser Blog in ein virtuelles Tagebuch von einer Mutter und Gattin namens Trudi entwickelt, die von ihren Erlebnissen des Alltags berichtet.

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