Inzwischen haben wir einen kleinen Drehwurm und Popo-in-die-Höhe-weil-ich-unbedingt-schon-krabbeln-will Mini.

Es wird noch immer viel gebrabbelt und beobachtet, geschäkert, geschimpft,  gegeiert und gelacht. Es ist wundervoll! 

Nach Rücksprache mit einer Kursleiterin, haben wir den Futzemann im letzten Monat aus dem Schlafzimmer ausquartiert und siehe da, endlich darf ich wieder längere Stücke schlafen. Teils sogar (im Ausnahmefall mal) bis vier Uhr in den Morgen (von ~ 18Uhr an). Was leider als stillende Mama nicht so klasse ist, wie es sich vielleicht zunächst abgehört hat. Aber man hat ja immer was zu meckern. 

Inzwischen hat ihn eine weitere Erkältung heimgesucht, die nun, im Gegensatz zur ersten, ziemlich nervt, weil das Atmen erschwert ist. Aber er schlägt sich wacker.

Die U5 haben wir Anfang der Woche auch schnell hinter uns gebracht. Der kleine Wonneproppen hat 8,7 kg, über ein Kilo schwerer wie sein großer Bruder damals, bei gleicher Grösse…

Das Stillen klappt auch immernoch sehr gut,  seit ein paar Monaten auch ohne Stillhütchen, was echt eine Erleichterung ist, weil es zB weniger Sauerei macht.

Brei wird weiterhin mit ner Schnute gezogen, wogegen alles unpürierte gefeiert wird. Brötchen, Weckmann, Äpfel, Banane, Kartoffel, Kohlrabi, Möhren,…

Die Brüder finden sich noch immer klasse und haben viel Spaß miteinander! Hach!

Es ist tatsächlich recht unkompliziert momentan. ❤

Oder auch: „Wie ich nachts alle zwei Stunden trinke.“

Der Schub ist vorbei, ich habe ein vom Rücken auf die Seite und ab und an auf den Bauch drehendes Baby hier, das mir die Ohren volllabert. Herrlich! Ernsthaft!

Die Schlafphasen sind tagsüber recht kurz und zeitweise nachts im zwei Stundentakt recht Kräfteraubend. Zudem hatte ich massive Probleme wieder einzuschlafen, so dass ich teils um vier Uhr den Tag begonnen habe. 

Käfer ist noch immer recht ausgeglichen und sehr freundlich, auch zu Fremden und lächelt viel. Letzten Samstag hatten wir auch die Taufe, die wirklich schön war. Viele Freunde und nochmehr Kinder wie letztes Mal bei Junior.

Stillen klappt noch immer gut, auch wenn ab und an mit Brust im Mund erzählt wird. An den Manieren müssen wir also noch üben. 🙂 Brötchen, Äpfel, Bananen sind auch klasse zum probieren und es wird gegeiert, was das Zeug hält. 

Die Geschwisterliebe ist noch immer ungebrochen und mir geht dabei jedes Mal das Herz auf! ❤

 Wundervolle Familienzeit an der Nordsee… 

  
    
    
    
    
   

… Oder auch Mitten-im-Schub-Baby.

Die letzen Entwicklungssprünge sind mehr oder weniger prägnant an uns vorbeigezogen, aber dieser Schub hat es knüppeldicke in sich. Ambivalente Laune, Nähebedürfnis und Trinkgelage sind nur die Spitzen dieses Berges. Der Käfer ist wie ausgewechselt. Eigentlich kaum motzend (außer die Hungerdiva abends oder Stinkewindel) und viel erzählend hab ich nun ein völlig anderes Kind im Arm. Nunja, es wird schon irgendwie vorbeigehen.

Ich habe es inzwischen geschafft wieder von den Stillhütchen wegzukommen. Der Mini schafft es zum Glück auch, die pralle Brust zu packen. Endlich weniger rumgemilche!

Diesen Monat waren wir auch das erste Mal mit Kindern im Urlaub. 6 Übernachtungen in der Nähe der Nordsee. Sehr schön, die Jungs haben alles gut mitgemacht, nichtsdestotrotz ist ein Urlaub in einer Ferienwohnung mit Kindern (in dem Alter) nicht wirklich Urlaub im klassischen Sinn. Vor allem wenn die Nacht wie sonst auch um sechs Uhr herum beendet wird. Wir haben sehr viel unternommen und gesehen, aber richtig erholend fand ich es nicht, obwohl wir ja nun eine 1:1 Betreuung bieten konnten. Aber es war wirklich schön mal wieder das Meer gesehen zu haben.

Vor ein paar Wochen habe ich mit dem Käfer einen ElBa-Kurs begonnen, sprich Mutter-Kind-Programm. Mit dem Großen habe ich ja Unmengen dieser Kurse besucht und eigentlich habe ich nicht so Lust drauf, aber ich glaube, das es dem Mini gut tut.

Ich wünschte, die nächtlichen Trinkabstände würden größer werden, aber immerhin schläft er danach eigentlich weiter.

Vor ein paar Tagen hat es Klick gemacht und aus dem ruhigen Käfer wurde ein Wusel-Käfer. Es wird gezappelt und gestrampelt, was das Zeug hält. Und es wird weiter erzählt, gelächelt und geschäkert. Der große Bruder wird vergöttert und sofort angelächelt, wenn er im Sichtfeld auftaucht. Ab und an gibt es einen lauten Freudenquitscher, aber laut gelacht wie im Schlaf gab es vielleicht nur ein- oder zweimal. 

Manchmal schläft er bis vier oder fünf Uhr, was mir leider nur was schlaftechnisch bringen würde, wenn ich ausschließlich die Flasche geben würde. Rund um 18 Uhr kommt auch, wie bei Junior damals, der absolute Hungerflash. Dann gibt es um die 170ml Milch aus der Flasche, noch ne Brust hinterher und dann ist man normalerweise so abgefüllt, das man bis 3 Uhr schlafen kann.

Schnuller werden noch immer nicht wirklich akzeptiert, was das Ablegen oder Beruhigen etwas erschwert. Aber kein unbekanntes Problem, bei Junior war ähnlich und er nahm ihn erst als ich abgestillt habe/wurde. Ob ich das diesmal wiederholen werde ist fraglich.

Das Einzige, was er konsequent doof findet, ist noch immer, wenn man ihn wie ein Baby im Arm halten will. Da sieht man nix, da muss man motzen! Auf der Schulter ist klasse und auf dem Schoß (gestützt) „sitzen“ 

Drei Monate, was die Zeit rennt!

Und zack – da ist der zweite Monat schon abgebrochen. Unglaublich. 

Und genau in dieser Nacht hat der Kleine komplett durchgeschlafen, also so richtig, dass es für mich am Morgen schon etwas sehr schmerzhaft wurde. 

Der Käfer ist ein Schau-Kind, er beobachtet alles ganz genau, besonders beliebt ist das Kaffeebohnenbild in der Küche. Am Abend mutiert das kleine Wesen zur Raupe Nimmersatt und pfeift sich eine komplette Flasche rein, weil ich mit der Brust sonst nicht hinterher komme. Inzwischen freut er sich über das ganze Gesicht, besonders, wenn er seinen Bruder sieht.

Auch die Beziehung zwischen den beiden ist noch immer super. Junior wird sofort angelächelt und Mini wird immer wieder abgeknutscht. Herrlich und es macht mich sehr glücklich.

Gestern war ich mit meinen Jungs das erste Mal groß alleine unterwegs. Wir waren im Zoo in der Großstadt und danach den Papa kurz bei der Arbeit besuchen. Danach waren wir drei zwar geschafft, aber wir hatten einen tollen Tag und eine grandiose Abwechslung. Und ich war schon ein wenig stolz auf mich, das ohne irgendwelche Probleme und Diskussionen gewuppt zu haben. 

Aber zurück zum Käfer: Bauchlage findet der Kleine im Gegensatz zu seinem Bruder in Ordnung, wogegen er witzigerweise das klassische im Arm liegen ziemlich doof findet (es sei denn, es gibt Futter). Insgesamt fängt nun die zappelige Phase an, so dass ich ihm heute mehrmals in die Mitte der Krabbeldecke ziehen musste. Schnuller findet er eigentlich doof, aber ab und an braucht er ihn schon zum runterkommen, dann wird auch gerne bei gegrunzt.

Die große Sorge der Koordination beider Jungs war bisher nicht begründet, irgendwie klappt es ohne Katastrophen. Mal sehen, was die Zukunft noch bringt…

Gestern war der 16.06., ergo der erste Monat geschafft und ich habe kein Neugeborenes mehr. Wir haben äußerst viel erlebt und haben uns schon ganz gut kennengelernt.

Der Kleine ist inzwischen aufgeweckter geworden und beobachtet ruhig und aufmerksam seine Welt. Vor ein paar Tagen bekam ich auch das erste Lächeln geschenkt.

Ich finde, das die Kommunikation recht gut klappt, vermutlich weil wir nun den Vorteil haben, das alles ähnlich schon mal erlebt zu haben.

Im Gegensatz zu seinem Bruder hat der Maikäfer noch blaue Augen, bei denen ich echt neugierig bin, ob die so bleiben. Chance stehen laut Genetik 50/50. 🙂

Stillen klappt noch immer sehr gut, meist im drei Stunden Takt, inzwischen klappt es sogar wieder ohne Stillhütchen.

  

Inzwischen sind ein paar Wochen ins Land gegangen und es ist ein wunderbarer Zeitpunkt um alles rund um die Schwangerschaft/Geburt/Wochenbett Revue passieren zu lassen. Und wie es so schön heißt, man kann Äpfel nicht mit Birnen vergleichen, dies gilt scheinbar auch für Geburten.

Schwangerschaft:

Die Schwangerschaft von Junior war am Ende mit unheimlich viel geschürter Angst begleitet. Eingeengte CTGs, verkalkte Plazenta, wenig Fruchtwasser. 

Beim Maikäferchen gab es zwar auch Schreckmomente als wir zur Feindiagnostik mussten oder die Jonglage mit den Medikamenten, die ich nehmen musste. Aber im Grunde war die Grundversorgung immer gut gewährleistet. Selbst kurz vor der Entbindung war zB die Plazenta funktionstüchtig und genug Fruchtwasser-Reservoirs vorhanden.

Geburt:

Die einzige große Gemeinsamkeit: beide Geburten erlebte ich ohne jegliche Schmerzmedikamentation.

Bei Junior empfand ich die Geburt in Ordnung und „machbar“. Trotz tagelanger Einleitung, fürchterlicher Muttermundstimulation, Dammschnitt, Saugglocke, zwei Personen auf dem Bauch das Kind rausdrückend. Knapp am Kaiserschnitt vorbei, weil die Herztöne, in den 3 1/2 Stunden Gebärzeit, abfielen..

Nun, nach der Geburt vom Käfer, weiß ich, wie schwer tatsächlich meine erste Geburt und wie „einfach“ die zweite Geburt war. Mit einfach mein ich im Sinne von ohne jeglichen (ärztlichen) Eingriff von außen. Keine Einleitung, kein Schnitt. Nix nada, alles hat gepasst. Alles so, wie es sein sollte. Schmerzhaft, aber auch traumhaft.

Wochenbett:

Ich war unglaublich mobil direkt nach der Geburt, hatte kein emotionales Tief, sondern war über meine Kraft verwundert. Diesmal fehlte mir allerdings der große Zauber und Stolz, der mich nach der ersten Geburt belegte. 

Die Rückbildung war zwar teils gemein, aber auch nicht so heftig, wie ich es im Schmerzgedächtnis hatte. Ich hatte auch Angst, das es sogar noch schlimmer sein könnte, wie ich es von meiner zuvorigen Hebamme erzählt bekam.

Das Stillen ist diesmal auch tatsächlich harmonischer, wie es damals war. Der Käfer schnappt nach allem, was bei drei nicht eingepackt ist. Innerhalb von Tagen hatte er mehr als sein Geburtsgewicht wieder drauf. Zwar muss ich auch teils auf die verhassten Stillhütchen zurückgreifen, aber besser die als zerrupfte Warzen. Vielleicht liegt der Unterschied darin, das der Käfer noch im Kreißsaal angelegt werden konnte und wollte, im Gegensatz zum Großen, der einfach platt war. Der Milcheinschuss war aber auch diesmal wieder gemein, wobei mir mein Mann mit Ausstreichen der Brust wirklich große Linderung verschafft hat.

Im Grunde ist es Wahnsinn, wie unterschiedlich (trotz gleicher bzw. ähnlicher Bedingungen) beide Kinder ins Leben starten konnten und ich bin dankbar, das ich diese außerordentliche Bilderbuch-Geburt noch erleben durfte (wer weiß, ob es noch eine Geburt geben wird) und ich bin mehr als dankbar, zwei gesunde Kinder an meiner Seite mit meinem Mann haben zu dürfen.

Seit der Geburt sind nun drei Wochen vergangen und ich frage mich, wie schon in der Schwangerschaft, wo die Zeit geblieben ist. Der Gatte ist seit letzter Woche schon arbeiten gewesen und langsam kommt der Alltag hervor.

Im Gegensatz zu Junior können wir sagen, dass der Maikäfer schon ziemlich viel mit auf Tour war – Geschwisterkind eben. Wir waren schon bei den Großeltern, beim Photoshooting, beim Turnen von Junior, im Kindergarten, einkaufen. Wir waren sogar noch während des Krankenhausaufenthaltes (als der Käfer gerade 3 Tage alt war) in der Stadt zu viert Eis essen.

Der Kleine macht sich wunderbar und ist die meiste Zeit bisher sehr pflegeleicht und er wirkt ausgeglichener als sein Bruder damals. Das Gesicht hat sich optisch ein paar Mal schon verändert. Zunächst einmal normal verknautscht nach der Geburt, danach sah ich eine Geschwisterähnlichkeit, nun muss ich wieder Ähnlichkeiten suchen. Die Augen sind spannenderweise noch recht blau, im Gegensatz zu seinem Bruder damals, die alles andere waren. (Dazu muss man noch erwähnen, das ich braune und der Gatte blaue Augen hat.)

Das Stillen klappt ausgezeichnet und die kleine Fressraupe trinkt aus allem, was sich anbietet, Flasche, Brust, Stillhütchen, Hauptsache Input!

Die Verdauung macht momentan was Probleme und wir glauben, das schon der erste Schub heran eilt. (Och nö!)

Morgen findet die U3 statt und ich bin mal gespannt, wie er sich verhalten wird (Also ich fände die, an seiner Stelle, echt doof!) und wie Gewicht und Größe inzwischen ist.

Um 11:15 Uhr erblickt der Maikäfer das Licht der Welt, von den „richtigen“ Geburtswehen an, die die restlichen 8cm des Muttermunds öffneten, ganze 25 Minuten bis zur Geburt.

Es war im Gegensatz zur Ersten eine völlig spontane Geburt, wie von Mutter Natur gedacht ist. Spontaner Blasensprung, eigene Wehen, die nicht eingeleitet wurden, kein Dammschnitt, keine Saugglocke, keine Schmerzmedikamentation. Nur am Tempo hätte gerne gespart werden können, da kamen mir die 3 1/2 Stunden bei Junior schon straff vor.

Mein Mann hat auch ganz toll, wie vorher besprochen, ganz schnell die Brille gereicht, damit ich die ersten Minuten klar schauen kann. Ich habe den Käfer dann abgenabelt und mir die Plazenta mal genauer zeigen lassen, wann sieht man sowas nochmal.

Der Chefarzt hat es im übrigen nicht mehr rechtzeitig zur Geburt geschafft, wie wir alle, haben wir uns gewaltig in dem Zeitfenster verschätzt, er „durfte“ dafür die U1 abnehmen. 

Heraus kam ein kleiner Maibrummer von knappen 4kg, 54cm und einem Kopffang von 35,5cm. 

Ich bin überrascht, wie agil ich noch nach diesem Tag bin. Die Nacht davor kaum geschlafen, weil ich im Kreißsaal fest hing, dann diese rasante Geburt. Und obwohl der Kreislauf zwischendurch schlapp machte, war/bin ich nach der Geburt fit gewesen. 

Nach all den Sorgen und Ängsten, die sich um diese Geburt gedreht haben – sämtliche Sorgen waren zum Glück unbegründet und ich bin froh, das ich diese nette Hebamme an meiner Seite hatte, die uns drei, meinen Mann, den Käfer und mich schließendlich durch diese Geburt geschleust hat.

Leben. Lieben. Lachen.

Willkommen bei Trudis Kosmos!

Ursprünglich war dieser Blog ein persönliches Lauftagebuch, aber inzwischen hat sich dieser Blog in ein virtuelles Tagebuch von einer Mutter und Gattin namens Trudi entwickelt, die von ihren Erlebnissen des Alltags berichtet.

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