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Auch dieses Jahr habe ich mich ganz spontan dazu entschieden, wieder die Fastenzeit mitzumachen.

Letztes Mal beschränkte ich mich auf unnötigen Süsskram (zB Zucker im Kaffee und Schnuckerzeug), aber über Twitter las ich von dem Konzept unter der Woche auf Fleisch zu verzichten und die Idee finde ich echt nicht schlecht und recht gut umsetzbar. 

Also los geht es! Ich kann die alten Klamotten nicht mehr sehen!

Im September letzten Jahres schrieb ich, das ich selektiv von Babybäuchen verfolgt wurde…inzwischen sind diese Kinder (ich habe jetzt grob 7 überflogen) alle auf der Welt und ich sitze immer noch hier. Zwar mit Bauch, aber ohne „Inhalt“. Im Nachhinein denke ich mir, das es auch seine Vorteile hat, wenn Junior etwas älter ist, aber die Sehnsucht schweigt nicht, sie ist laut und sie ist nicht rational.

Im Grunde wünsche ich mir ja schon seit ca. 1 1/2 Jahren ein weiteren Sonnenschein; der Moment als ich entschloss, alle zahnärztlichen Behandlungen über mich ergehen zu lassen, damit es später keine Probleme damit gibt. Grob überschlagen, wie lange das dauern würde… Ein halbes Jahr gedacht, ca. ein Jahr geworden, allein dadurch, da ich durch die Betreuung des Kleinen zeitlich eingeschränkt war.
Die vier monatige Windpocken-Zwangspause hat mich gedanklich schon, verrückter Weise, entspannter zu dieser ganzen Angelegenheit gemacht. Wenn ein kleiner Sonnenschein in unser Leben treten möchte, dann wird er schon seinen/ihren Weg zu uns finden.
Aber immer noch sehe ich selektiv wunderschöne Kugeln um mich herum und erinnere mich mit Wohlgefallen an diese schöne Zeit zurück.

Und in der Zwischenzeit denke ich mir:
„Is scho Recht, Sehnsucht, passt scho! Aber bitte nicht ganz so laut, ja?“

Nachdem ich nach Ostern groß verkündet hatte, wieder zu fasten, habe ich mich selbst nicht ganz beim Wort genommen und habe es schludern lassen. Aber so richtig. Abends immer volle Breitseite Süßes. Schoki, Weingummi, Chips…ich habe leider die Zeit nicht genutzt, um endlich wieder auf ein passables Gewicht zu kommen und dafür schäme ich mich, ehrlich gesagt, ein wenig. Nun habe ich Anfang des Monats wieder einen Schnitt gemacht und beginne nun wieder ernsthaft mit dem Süßkram-Fasten. (Einzige erlaubte Ausnahme ist ein sonntäglicher Kuchen bzw. Eis.)
Ich habe schon so viele Kilos (letztes Gewicht im Mutterpass -40kg ) runter und ich ärgere mich, das es bei den restlichen so noch hapert.
Kampf den Kilos! Yay!

…ist vor dem Fasten.

Die Osterzeit ist rum und ich habe die Tage wieder Süßkram genossen.

Von den Schwiegereltern gab es einen Korb mit jede Menge Schokolade, Nougat und Marzipan, die auch ok waren, aber irgendwie hatte ich trotz Lust, nach ein paar vielen Happen keinen Spaß dran. Ich war aber auch nie der Schokoholiker.
Ebenso haben mich die österliche Kuchen nicht vom Hocker geworfen.

Mein geliebtes Weingummi habe ich heute erst wieder gegessen. Auch ok, aber ich hätte mehr „Kick“ erwartet, ich bin irgendwie ernüchtert. Es war geschmacklich recht fad und nicht so, wie ich gedacht bzw. erwartet hätte. (Wobei der Geruch der geöffneten Tüte schon wirklich toll war!)

Mein Fazit und Ziel wird also lauten, so weiterzumachen wie bisher, weiter den Zucker versuchen nach und nach runterzufahren. Eventuell am Wochenende mal abends zu „süß“ schlemmen, damit kein unbändiges Verlangen durchschlägt. Aber sonst hätte ich es nicht gedacht, das es so simpel für mich Schnuckernase sein wird, diesen Weg weiter zu verfolgen.
Scheinbar war für mich der Dreh- und Angelpunkt nicht die Belohnung durch Süßes, sondern einfach der Trott, der sich eingeschlichen hat.

Inzwischen sind schon einige Wochen ins Fastenland vergangen und ich muss sagen, das es mich kaum beeinträchtigt, bzw. das ich mich kaum beeinträchtigt fühle. (Nicht mehr als durch die Laktoseintolleranz.)
Die Haut hat ihre auf und abs, das Gewicht hat sich nicht wirklich merklich geändert, was mich wundert, weil ich das Naschen als Hauptproblem meines Gewichtes verantwortlich gemacht hatte.
Noch zwei Wochen, dann ist Ostern und dann ist es endlich geschafft!
Für eine spontane Idee klappt es erstaunlich gut. :-)O

Die zweite Woche ist nun schon länger rum und ich bemerke deutlich, wie sehr meine Haut sich verbessert hat. Es gibt keine riesigen Unreinheiten, sondern relativ kleine, was mich sehr erfreut.
Gewogen habe ich mich akut nicht, kann also nichts darüber sagen, ob ich abgenommen habe, aber momentan lagere ich eh wieder Wasser ein, wie jeden Monat. *seufz*
Ich vermisse den Süßkram weiterhin nicht außergewöhnlich, ich esse abends immer einen mit viel Quark gestreckten Joghurt und das war es. Tagsüber darf es mal trockener Zwieback sein.

Weiter gehts…

Fasten 2014 – Teil 1

Dieses Jahr wollte ich es mal versuchen, etwas auf meine Ernährung weiter zu achten. Seit der Schwangerschaft habe ich über 30 Kilo abgenommen, aber momentan stagniert es ein wenig, da kommt die Fastenzeit gerade richtig und ich hatte beschlossen, auf klassische Süßigkeiten (Weingummi, Tafel Schokolade, Chips) zu verzichten.
(Ich habe jetzt nicht generell Zucker ausgeschlossen, wie zB. Kaffee am Morgen und Frühstück mit Nutella(-Ersatz))
Mir ging es um die Naschereien, die sich über die Zeit eingeschlichen haben.
Und es ist spannend, wie ritualisiert man abends vor dem TV sein kann, wenn das Kind im Bett ist.

Inzwischen ist über eine Woche schon rum und ich bin erstaunt, wie leicht es mir fällt, zu verzichten.

Ich gönne mir statt Süßes dann meist was Quark mit Joghurt und dann ist es auch gut.

Momentan merke ich körperlich kaum eine Veränderung – das Gewicht stagniert (was ziemlich frustriert, wenn man trotz einer Tüte Weingummi vorher abgenommen hat), ich könnte nicht behaupten weniger Kopfschmerzen zu haben und (ein Negativpunkt) meine Haut entschlackt scheinbar, sie ist ziemlich unrein. Ich habe gelesen, dass man dann mehr trinken soll, wobei das bei (richtigen) Fasten geraten wird, aber Schaden kann es ja nicht.

Wohlan, ich gebe nicht auf!

Ja, ich weiß, Burger sind nicht gerade die beste Ernährung, ect. p.p., da brauchen wir nicht drüber zu diskutieren, aber manchmal packt uns die Lust auf den Burger.
Momentan gibt es im Apple-Store ein eigenes McDonalds Programm, welches schön informiert, was es so gibt und was es enthält. Auch wunderschön mit Allergene-Filter, was ausgeschlossen werden soll, wie bei mir Laktose. Tolle Sache.
Der normale Hamburger, der McRib und der Chicken TS waren vorher laktosefrei, die tauchten jetzt aber mit einem „A“ für Allergene auf, enthält also Laktose.
Ich dachte zunächst an einen Fehler im Proramm und nach einer kleinen Recherche auf der eigenen Internetpräsenz stelle ich fest, das inzwischen alle McDonalds-Burger Laktose enthalten, auch die, die vorher für in LI-ler essbar waren.
Ich muss sagen, das ärgert mich echt, weil es ja vorher ohne ging und die Laktose also entweder im Brötchen (Bun) oder im Fleisch drinstecken muss.

Sowas bestätigt mich weiter außerhalb zum Essen immer (sic!) Laktase-Tabletten zu nehmen…
Denn sicher ist sicher.

Mein Vorhaben heute wieder laufen zu gehen wurden durch eine höhere Macht zunichte gemacht, denn das „Flüsschen“, an dem ich sonst immer laufen gehe, wurde zu einem reissenden Monstrum. Weiter durch sind noch die ganzen Wege total matschig und aufgeweicht durch die dauernden Regenfälle. Hier ein Beweisphoto:

Normalerweise gehen je Ufer ein Weg unter der Brücke hinweg und ich weiss nicht, wie gut es zu erkennen ist, wenn man die Gegend nicht kennt, aber das Wasser beginnt ungefähr an der Laterne, die man links sieht. Der Fluss ist völlig über seine Ufer getreten. Ich möchte mir gar nicht ausdenken, wie es jetzt aussehen würde, wenn im letzten Jahr keine Renaturierung stattgefunden hätte. (Das meint die Verbreiterung des Flusses – weg vom Kanal, hin zur Natur) Davor ist der Matsche-/Eisweg…am Wendepunkt meiner Tour waren dann noch schön Eisplatten auf dem Gehweg.Ne, da warte ich doch noch lieber etwas.

Heute habe ich weiter abdekoriert. Die restlichenWeihnachtskugeln, der Leuchtweihnachtsstern, die vergessenen Figuren haben und die eiszapfenähnlichen Lichterketten haben sich im Keller zum Sommerschlaf zusammengefunden. Unter ihnen auch das Lichternetz, welches an unserem Baum vor der Türe hängte. Und ich durfte feststellen, dass das Anbringen dieses verdammten Netzes doch um einiges schwerer war, als das Einsammeln. Auch wenn ich auch dieses mal schon wieder fast von der Leiter geflogen wäre, wie schon zuvor. Dann habe ich heute noch den ganzen Kies zusammengefegt, den ich während des Eises auf dem Schnee gestreut habe. Der Schnee ist soweit abgetaut, aber der Kies blieb natürlich schön hier liegen. Überall sah es gepflegt aus, nur bei uns nicht. *mecker* Salz habe ich nur unmittelbar auf unsere Stufen zur Haustür gestreut. Sonst bin ich nicht so ein großer Freund von Salz, vor allem wegen der Tiere, aber die Stufen waren wirklich extrem glatt und der Postbote hat sich sicherlich darüber gefreut.

Den Katzen geht es soweit prima, die Großen waren ab und an mal draussen, aber es ist ihnen immer noch zu kalt, so dass sie innerhalb kürzester Zeit wieder laut schreiend oder frustriert-rein-schauend wieder rein möchten. Der Kleine hat immer noch Hausarrest, der darf erst raus, wenn es wärmer wird. Ich hab Angst, dass er sich verläuft und dann in der Kälte nicht mehr Heim findet. Das schöne ist, dass er überhaupt keine großen Anstalten macht, dass er nicht raus darf, auch wenn das kommende Bild etwas anderes sagen mag. 🙂

Wieso muss ich eigentlich gerade an diesen schielenden Löwen aus dem TV denken? Wie hieß er noch? Clarence, oder? 🙂

Im übrigen bin ich immer noch auf Süßkramverzicht. Zwar geht es an sich schon ganz gut, keine blinden Irrgänge zum Regal, aber abends finde ich es echt teils echt richtig gemein. Da könnten noch so lecker Möhren oder sonst was liegen.Möhren sind Möhren und Weingummi ist Weingummi…Amen!

 

Diese Woche habe ich mich tatsächlich wieder mal auf die Waage getraut und bin fast rückwärts vor Schock in die Wanne gefallen. Die Weihnachtstage und die freie Zeit danach haben mehr als nur geringe Spuren auf mir hinterlassen. Ich bin nun bei einem Gewicht angekommen, welches ich noch nicht hatte und das letzte Hoch bestand vor meiner Hochzeit, die ja schon ein paar Jahre her ist. Der Vorteil war jedoch damals, dass ich durch die Aufregung und das Einstellen meiner Laktoseunverträglichkeit locker die überflüssigen Pfunde weggepurzelt sind.

Ich fühle mich einfach nur aufgedunsen und schlapp. Es ist fürchterlich und ich fühle mich schlecht, dass das aus mir geworden ist.

Ich habe die letzten Tage nun meine Ernährung umgestellt. Keine Kohlenhydrate abends, morgens Müsli mit Obst statt Brot mit Aufstrich, abends Rohkost und Eiweiße. Und das für mich schlimmste – keinen Süßkram mehr. Und das quält mich ungemein. Wir haben noch tonnenweise Weihnachtsleckereien und das schlimmste, lecker Weingummi im Haus und das macht mich gerade wahnsinnig.

Nun könnte man raten: „Nimm Dir eine (sic!) Handvoll und dann ist gut, denn sonst frisst der Heißhunger dich auf“. Dabei ist nur das Problem, dass es bei der einen Hand niemals bleiben würde. Ich habe die zwei Tage echt gemerkt, wie meine Wege immer wieder beim Weingummi gelandet wären. Heute bin ich im Gedanken durchs Haus und stand irgendwann vor dem Regal, wo die Sachen drin sind. Wie in Trance… erschreckend.

Gestern erreichte mich dann noch natürlich eine noch leichte Migräne bzw. schwere Kopfschmerzattacke und ich geh davon aus, dass das echt schon eine kleine Zucker-Entzugserscheinung war, denn es gab keinen Stress oder Hormonschwankung, die das hätte auslösen können.

Gestern hatte ich dann zur Ablenkung 4 Orangen und 2 Kaffee, die mir den Magen total übersäuert hatten…aber das hätte ich mir auch denken können, aber es war so lecker und ja, im Kaffee waren Milch und Zucker… Sonst trinke ich den ganzen Tag über ja auch nur Wasser und ungesüssten Tee.

Endlich bin ich soweit auch gesundheitlich wieder recht fit, das war echt eine lange Erkältung. Montag werde ich dann voraussichtlich wieder laufen gehen, soweit das Wetter nicht wieder bös auf Glätte umschwingt. Ich freu mich schon, quasi wieder bei Null und einigen Gewichten mehr anzufangen. 😦

Wo ist mein kleiner Schweinehund? Ja wo isser denn? Daaaaa isser. Sitz! Platz! aus! 🙂

Leben. Lieben. Lachen.

Willkommen bei Trudis Kosmos!

Ursprünglich war dieser Blog ein persönliches Lauftagebuch, aber inzwischen hat sich dieser Blog in ein virtuelles Tagebuch von einer Mutter und Gattin namens Trudi entwickelt, die von ihren Erlebnissen des Alltags berichtet.

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