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Inzwischen sind ein paar Wochen ins Land gegangen und es ist ein wunderbarer Zeitpunkt um alles rund um die Schwangerschaft/Geburt/Wochenbett Revue passieren zu lassen. Und wie es so schön heißt, man kann Äpfel nicht mit Birnen vergleichen, dies gilt scheinbar auch für Geburten.

Schwangerschaft:

Die Schwangerschaft von Junior war am Ende mit unheimlich viel geschürter Angst begleitet. Eingeengte CTGs, verkalkte Plazenta, wenig Fruchtwasser. 

Beim Maikäferchen gab es zwar auch Schreckmomente als wir zur Feindiagnostik mussten oder die Jonglage mit den Medikamenten, die ich nehmen musste. Aber im Grunde war die Grundversorgung immer gut gewährleistet. Selbst kurz vor der Entbindung war zB die Plazenta funktionstüchtig und genug Fruchtwasser-Reservoirs vorhanden.

Geburt:

Die einzige große Gemeinsamkeit: beide Geburten erlebte ich ohne jegliche Schmerzmedikamentation.

Bei Junior empfand ich die Geburt in Ordnung und „machbar“. Trotz tagelanger Einleitung, fürchterlicher Muttermundstimulation, Dammschnitt, Saugglocke, zwei Personen auf dem Bauch das Kind rausdrückend. Knapp am Kaiserschnitt vorbei, weil die Herztöne, in den 3 1/2 Stunden Gebärzeit, abfielen..

Nun, nach der Geburt vom Käfer, weiß ich, wie schwer tatsächlich meine erste Geburt und wie „einfach“ die zweite Geburt war. Mit einfach mein ich im Sinne von ohne jeglichen (ärztlichen) Eingriff von außen. Keine Einleitung, kein Schnitt. Nix nada, alles hat gepasst. Alles so, wie es sein sollte. Schmerzhaft, aber auch traumhaft.

Wochenbett:

Ich war unglaublich mobil direkt nach der Geburt, hatte kein emotionales Tief, sondern war über meine Kraft verwundert. Diesmal fehlte mir allerdings der große Zauber und Stolz, der mich nach der ersten Geburt belegte. 

Die Rückbildung war zwar teils gemein, aber auch nicht so heftig, wie ich es im Schmerzgedächtnis hatte. Ich hatte auch Angst, das es sogar noch schlimmer sein könnte, wie ich es von meiner zuvorigen Hebamme erzählt bekam.

Das Stillen ist diesmal auch tatsächlich harmonischer, wie es damals war. Der Käfer schnappt nach allem, was bei drei nicht eingepackt ist. Innerhalb von Tagen hatte er mehr als sein Geburtsgewicht wieder drauf. Zwar muss ich auch teils auf die verhassten Stillhütchen zurückgreifen, aber besser die als zerrupfte Warzen. Vielleicht liegt der Unterschied darin, das der Käfer noch im Kreißsaal angelegt werden konnte und wollte, im Gegensatz zum Großen, der einfach platt war. Der Milcheinschuss war aber auch diesmal wieder gemein, wobei mir mein Mann mit Ausstreichen der Brust wirklich große Linderung verschafft hat.

Im Grunde ist es Wahnsinn, wie unterschiedlich (trotz gleicher bzw. ähnlicher Bedingungen) beide Kinder ins Leben starten konnten und ich bin dankbar, das ich diese außerordentliche Bilderbuch-Geburt noch erleben durfte (wer weiß, ob es noch eine Geburt geben wird) und ich bin mehr als dankbar, zwei gesunde Kinder an meiner Seite mit meinem Mann haben zu dürfen.

Nach langer, langer Zeit habe ich mich mal wieder aufgerafft und habe diesen Blog wieder ein wenig auf den neusten Stand gebracht.
Neue Ticker wurden eingebaut, neue Seiten erstellt, bzw. die Text hierzu erweitert.
Digitaler Frühjahrsputz quasi, Putzen 2.0
Ein paar Dinge ärgern mich zwar, wie zB die Anpassung des Headers, jedoch ist das in der mobilen Variante nicht wirklich gut umsetzbar und die Tastatur meines PCs verweigert mir mangels Funktionalität strickt den Zugang hierzu.

Junior gehört nun als Letzter aus dem Kinderumfeld an, der in den Kindergarten gehen darf. Manche sind mit unter einem Jahr in die Betreuung rein, viele mit 2 1/2 und wir folgen nun quasi mit Ü3 und einem 25 Std-Platz in diese neue Welt.
Ich habe die letzte Zeit deutlich gemerkt, das ich den Großen nicht mehr richtig ausgelastet bekam, ich bin zudem auf Dauer kein adäquater Spielpartner, obwohl wir immer viel Kontakt zu anderen Kindern hatten und ich bin scheinbar auch langsam öde. Pöh!
Jedenfalls würde ich auch die letzten Monate immer wieder als Prellbock seiner Launen degradiert, was mir ziemlich zugesetzt hat.
Nun beginnt ein neuer Abschnitt von dem ich mir erhoffe, das Junior nun durch die Herausforderungen etwas ausgeglichener und viele tolle Abenteuer erleben wird, von denen er mir begeistert erzählen kann!
Nun beginnt jedenfalls die Eingewöhnungszeit und ich hoffe, das er schnell Freunde findet, was die Abnabelung zu mir/uns etwas vereinfacht.
Los geht es also, Tabula rasa, und ich frage mich noch immer, wo die Zeit hin ist…

„So gab es die Mär‘ von dem Mann, den nie einer gesehen hat. Er schleicht in die Häuser, in die Zimmer der Kinder. Er nimmt sich nur das, was das Kind nicht mehr braucht und andere Babys viel dringender benötigen. Er fragt nicht nach, denn es ist ein gar kostbares Gut, das kaum einer freiwillig überlässt. Niemand hat ihn gesehen, doch er hat einen Namen – Schnullermann!“
(Hier dramatische Musik einfügen – *Daaaam dam daaaaaam*)

Und da kommt die olle Pottsau doch einfach bei uns vorbei und nahm einfach so die Schnuller mit, um sie anderen kleinen Kindern zu schenken, die sie dringender brauchten. Ich kannte ihn vorher auch nicht, aber er entsprang in der Erklärungsnot meinen müden Gedanken.
So düster lautete meine Geschichte jedoch nicht, die ich dem Kleinen erzählt habe, aber ich hatte zuvor nach und nach den Nuckel-Konsum ( der iÜ erst mit dem Abstillen kam) reduziert, weil es zuletzt immer wieder Stress gab, wenn er ihn nach dem Aufstehen weglegen musste.
Hier muss ich aber dazu schreiben, das die Entwöhnung (von Ganztags auf Schlafenzeit, von Schlafenszeit auf nur nachts, von 2 auf 1) in einem relativ langem Zeitrahmen passierte…
Jedenfalls hat es mir nach einem morgendlichen Schnuller-Disput zwischen Mann und Kind endgültig gereicht und ich beschloss den Versuch, abends Tabula rasa zu machen.
Abends fragte das Kind nach dem Zähneputzen nach seinem Schnuller, worauf ich sagte, das ich ihn nicht hätte. „Und wer hat ihn?“ lautete die nicht unpfiffige Antwort meines Filiius. Ja, wer hat ihn? Befreundete Babys schieden aus, weil ich verhindert wollte, das diese in den Schnuller-Krieg einbezogen wurden… Also plöppte es schneller heraus als ich überlegen konnte. Der Schnullermann hat ihn, er hat ihn genommen um den Schnuller einem Baby zu geben, das ganz dringend einen brauch und keinen hat.
Gut, die Idee fand er natürlich im ersten Blick nicht so super und er musste schon noch was schimpfen, aber es ging völlig ohne Probleme ins Bett. Seitdem wurde noch beim Bettgehen zweimal nachdem Schnuller gefragt, aber selbst beantwortet, das er Schnullermann ihn hat.
Und wir waren verwundert, dass das so gut geklappt hatte. Hätte ich gemerkt, das er daran zu knabbern hat, hätte ich den Versuch sofort abgebrochen. Aber an dieser schnellen und problemfreien Abnabelung konnte ich sehen, was ich vermutet hatte, das dies beim Kleinen inzwischen nur eine dumme Angewohnheit war.

Jedes Kind hat seine Zeit, seine Ideen und seine Bedürfnisse. Ein alter Krabbelkollege hat seinen Schnuller im Urlaub den Fischen ins Meer geworfen. Ein anderes Kind hat aus Versehen den Schnuller ins Klo geworfen, der ist nun auch auf dem Weg ins Meer. Es gibt Schnullerbäume an denen sie lieb gewonnene Begleiter aufgehangen werden, es gibt die Geschichte der Schnullerboxen, deren Inhalt an Tierbabys verschenkt werden soll.

Viele wundervolle Ideen, um den Abschied leichter zu gestalten, bei uns kam er in Gestalt des Schnullermannes. (Der sich den Teilzeitplatz i.Ü. mit der Schnullerfee teilt)

Im September letzten Jahres schrieb ich, das ich selektiv von Babybäuchen verfolgt wurde…inzwischen sind diese Kinder (ich habe jetzt grob 7 überflogen) alle auf der Welt und ich sitze immer noch hier. Zwar mit Bauch, aber ohne „Inhalt“. Im Nachhinein denke ich mir, das es auch seine Vorteile hat, wenn Junior etwas älter ist, aber die Sehnsucht schweigt nicht, sie ist laut und sie ist nicht rational.

Im Grunde wünsche ich mir ja schon seit ca. 1 1/2 Jahren ein weiteren Sonnenschein; der Moment als ich entschloss, alle zahnärztlichen Behandlungen über mich ergehen zu lassen, damit es später keine Probleme damit gibt. Grob überschlagen, wie lange das dauern würde… Ein halbes Jahr gedacht, ca. ein Jahr geworden, allein dadurch, da ich durch die Betreuung des Kleinen zeitlich eingeschränkt war.
Die vier monatige Windpocken-Zwangspause hat mich gedanklich schon, verrückter Weise, entspannter zu dieser ganzen Angelegenheit gemacht. Wenn ein kleiner Sonnenschein in unser Leben treten möchte, dann wird er schon seinen/ihren Weg zu uns finden.
Aber immer noch sehe ich selektiv wunderschöne Kugeln um mich herum und erinnere mich mit Wohlgefallen an diese schöne Zeit zurück.

Und in der Zwischenzeit denke ich mir:
„Is scho Recht, Sehnsucht, passt scho! Aber bitte nicht ganz so laut, ja?“

Inzwischen sind schon einige Wochen ins Fastenland vergangen und ich muss sagen, das es mich kaum beeinträchtigt, bzw. das ich mich kaum beeinträchtigt fühle. (Nicht mehr als durch die Laktoseintolleranz.)
Die Haut hat ihre auf und abs, das Gewicht hat sich nicht wirklich merklich geändert, was mich wundert, weil ich das Naschen als Hauptproblem meines Gewichtes verantwortlich gemacht hatte.
Noch zwei Wochen, dann ist Ostern und dann ist es endlich geschafft!
Für eine spontane Idee klappt es erstaunlich gut. :-)O

Ich wünsche allen Lesern ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Start in das kommende Jahr 2014!

Ich persönlich weiß überhaupt nicht, wo das letzte Jahr geblieben ist, der Kleine fing an sicher zu laufen, zu sprechen, essen und trinken geht selbstständig, aufs Klo wird auch schon fleißig und erfolgreich gegangen. Zuletzt schläft der Kleine Recht gut durch.
Mein kleines Baby ist wirklich groß geworden.

Eine lange und teils wirklich fiese Behandlungen der Zähne habe ich hinter mich gebracht, aber es ist quasi geschafft.
Im März bekomme ich meine Implantate eingesetzt, dann bin ich renoviert. 🙂

Jedenfalls war es grundsätzlich ein gutes und schönes Jahr und ich wünsche mir, das das nächste sich ähnlich verhält…

Ho! Ho! Ho!

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Ich bin, wie man so schön im Rheinland sagt, sickig, ich bin angesäuert und ich muss Dampf ablassen.

Gestern habe ich wieder einmal lesen müssen, wie „familienunfreundlich“ manch ein/-e Bekannte/-r im Gesichterbuch (böse Zungen sagen Fratzenbuch) ist.

Zwei Beispiele:
das eine Mal (von einer Person A) wurde sinngemäß gepostet, wie genervt man ist Kinderbilder zu sehen, das andere Mal wurde (von Person B) ein Video gepostet, dessen englischer Inhalt singend (frei übersetzt) beschrieb, wie sehr Schwangere nerven würden, aber man es ihnen nicht sagt, weil sie ja schwanger wären.

(Unabhängig von dieser Familienunfreundlichkeit wurde ich von Person A blöde angemacht, was ich ihm denn bitte Laktoselinks auf seine Seite schicken würde. Was er aber nicht gerafft hat ist, dass ich sie auf meiner eigenen Chronik veröffentlichet habe und nicht gesondert auf seine Seite.
Kopf->Tisch)

Was ich nicht verstehe ist, warum man so genervt sein kann von den Lebensentwürfen anderer, die dem eigenen nicht entsprechen. Mein Lebensentwurf beinhaltet eine Familie und keine Karriere. Ich bin glücklich so und wenn sich jemand gegen eine Familie und für die Karriere entscheidet, dann ist es doch völlig in Ordnung, solange alle Beteiligten doch glücklich sind.

Wenn man genervt ist von solchen Lebensentwürfen, besteht doch die Möglichkeit die Personen entweder zu ignorieren, es so einstellen, dass man nichts mehr lesen muss oder als ultima Ratio, wenn man unfähig ist, dies einzustellen, auf der Freundesliste aufzuräumen. Und das habe ich nun gemacht. Nicht weil mich deren Lebensentwürfe nerven, denn diese gleichen sich, sondern weil ich diese (asozialen – denn genau das ist es – nicht sozialen) Spitzen nicht mehr lesen will.

Ich glaub, was mich noch am meisten ärgert ist, dass obwohl ich (eventuell) nicht gezielt gemeint war, aber dieses unterschwellige das ist, was mich anpiekt.

So! Das war mein Wort zum Dienstag!

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und wie jedes Jahr lässt man gerne Revue passieren, was so im letzten Jahr geschehen ist.

Dieses Jahr waren für uns durch die ganzen Neuanschaffungen wegen des Kindes ein teures, aber durchweg schönes Jahr.
Viele neue Kontakte haben sich geknüpft, alleine durch unser Müttertreffen samt Väter kommen jede Menge Neukontakte zusammen.
Dieses Jahr hatten wir auch einige Feste zu feiern, nicht nur unsere Geburtstage, sondern auch die Taufe und den ersten Geburtstag des kleinen Mannes.

Überhaupt war dieses Jahr, das Jahr der ersten Male.
Das erste Mal Köpfchen heben, drehen, Zunge rausstrecken, schwimmen, alleine schlafen, Beikost, auf alle Viere hoch, robben, krabbeln, erste Schritte an der Hand und inzwischen auch alleine laufen. Auch erste Worte wie „nein“ und „heiß“ sind gefallen.

Es war aber auch ein anstrengendes Jahr, die Nächte, die ich wirklich komplett durchgeschlafen habe, kann ich, glaub ich, an einer Hand abzählen, dennoch würde ich es nicht missen wollen.

Wir werden wie auch zu Weihnachten gemütlich das neue Jahr begrüßen. Sollte das Männlein von den Böllern wach werden, werden wir draußen zusammen uns das Spektakel ansehen. Letztes Jahr sind wir drei ermattet irgendwann eingeschlafen, weil der Kleine mitten im Schub war.

Ich schaue also frohen Mutes in das kommende Jahr und wünsche Euch allen einen guten Rutsch ins Jahr 2013.

Tabula rasa (lat. wörtlich „abgeschabte Schreibtafel“) bedeutet eigentlich: unbeschriebene Tafel (auch: unbeschriebenes Blatt, leere Tafel).

Hiermit wurde im übertragenen Sinne die Seele (als Ort der Erkenntnis der Menschen) in ihrem ursprünglichen Zustand bezeichnet, das heißt bevor sie Eindrücke von der Außenwelt empfing. (Quelle Wikipedia)

Noch scheint dies hier ein leeres Blatt Papier zu sein, auch wenn es nur virtuell ist. Dennoch herzlich willkommen in meinem Kosmos – Trudis Kosmos.

Schön, dass Ihr da draussen zu mir gefunden habt. Setzt Euch hin, nehmt Euch einen Keks und verweilt ein wenig mit mir und meinen Zeilen.

Leben. Lieben. Lachen.

Willkommen bei Trudis Kosmos!

Ursprünglich war dieser Blog ein persönliches Lauftagebuch, aber inzwischen hat sich dieser Blog in ein virtuelles Tagebuch von einer Mutter und Gattin namens Trudi entwickelt, die von ihren Erlebnissen des Alltags berichtet.

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