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Krabbelt, krabbelt nicht, krabbelt doch, nicht? Doch! Seit Karfreitag ist es nun , nach einigen hin und her, tatsächlich so, dass der Kleine meint, das es mit krabbeln einfach schneller geht. Nun ja, dann halt so durch die Gegend und die Katzen jagen.

Leider hat uns letzte Woche wieder ein Magen-Darm-Virus heimgesucht, der recht nervig war, aber im Vergleich zum letzten Virus noch recht harmlos war.

Inzwischen arbeitet der Mini auch wieder vermehrt an seinen Zähnen, aber zu meiner Verwunderung nicht an weiteren Frontzähnen, sondern an den Backenzähnen. 

Überall wird nun wild hingezeigt und mit einem „Döh!“ oder „Dah!“ kommentiert. Niedlich ist auch, das er „mitzählt“, wenn sein Bruder etwas zählt.

Überhaupt ist die Beziehung der Jungs untereinander wirklich wundervoll, der Kleine freut sich und gluckst vor Freude, wenn er seinen Bruder sieht und er ihn zum Lachen bringt. Der Große schleppt auch immer Spielzeug an und versucht zu trösten, wenn der Kleine weint. Ein toller großer Bruder!

Die Nächte sind inzwischen recht human, mit einer Milchmalzeit oder wenn wir viel Glück haben, ohne eine solche.

Nun sind tatsächlich nur noch ein Monat Baby übrig und ich weiß wieder nicht, wo die Zeit geblieben ist. Unglaublich! 

Oder auch: „Wie ich nachts alle zwei Stunden trinke.“

Der Schub ist vorbei, ich habe ein vom Rücken auf die Seite und ab und an auf den Bauch drehendes Baby hier, das mir die Ohren volllabert. Herrlich! Ernsthaft!

Die Schlafphasen sind tagsüber recht kurz und zeitweise nachts im zwei Stundentakt recht Kräfteraubend. Zudem hatte ich massive Probleme wieder einzuschlafen, so dass ich teils um vier Uhr den Tag begonnen habe. 

Käfer ist noch immer recht ausgeglichen und sehr freundlich, auch zu Fremden und lächelt viel. Letzten Samstag hatten wir auch die Taufe, die wirklich schön war. Viele Freunde und nochmehr Kinder wie letztes Mal bei Junior.

Stillen klappt noch immer gut, auch wenn ab und an mit Brust im Mund erzählt wird. An den Manieren müssen wir also noch üben. 🙂 Brötchen, Äpfel, Bananen sind auch klasse zum probieren und es wird gegeiert, was das Zeug hält. 

Die Geschwisterliebe ist noch immer ungebrochen und mir geht dabei jedes Mal das Herz auf! ❤

Vor ein paar Tagen hat es Klick gemacht und aus dem ruhigen Käfer wurde ein Wusel-Käfer. Es wird gezappelt und gestrampelt, was das Zeug hält. Und es wird weiter erzählt, gelächelt und geschäkert. Der große Bruder wird vergöttert und sofort angelächelt, wenn er im Sichtfeld auftaucht. Ab und an gibt es einen lauten Freudenquitscher, aber laut gelacht wie im Schlaf gab es vielleicht nur ein- oder zweimal. 

Manchmal schläft er bis vier oder fünf Uhr, was mir leider nur was schlaftechnisch bringen würde, wenn ich ausschließlich die Flasche geben würde. Rund um 18 Uhr kommt auch, wie bei Junior damals, der absolute Hungerflash. Dann gibt es um die 170ml Milch aus der Flasche, noch ne Brust hinterher und dann ist man normalerweise so abgefüllt, das man bis 3 Uhr schlafen kann.

Schnuller werden noch immer nicht wirklich akzeptiert, was das Ablegen oder Beruhigen etwas erschwert. Aber kein unbekanntes Problem, bei Junior war ähnlich und er nahm ihn erst als ich abgestillt habe/wurde. Ob ich das diesmal wiederholen werde ist fraglich.

Das Einzige, was er konsequent doof findet, ist noch immer, wenn man ihn wie ein Baby im Arm halten will. Da sieht man nix, da muss man motzen! Auf der Schulter ist klasse und auf dem Schoß (gestützt) „sitzen“ 

Drei Monate, was die Zeit rennt!

Inzwischen sind ein paar Wochen ins Land gegangen und es ist ein wunderbarer Zeitpunkt um alles rund um die Schwangerschaft/Geburt/Wochenbett Revue passieren zu lassen. Und wie es so schön heißt, man kann Äpfel nicht mit Birnen vergleichen, dies gilt scheinbar auch für Geburten.

Schwangerschaft:

Die Schwangerschaft von Junior war am Ende mit unheimlich viel geschürter Angst begleitet. Eingeengte CTGs, verkalkte Plazenta, wenig Fruchtwasser. 

Beim Maikäferchen gab es zwar auch Schreckmomente als wir zur Feindiagnostik mussten oder die Jonglage mit den Medikamenten, die ich nehmen musste. Aber im Grunde war die Grundversorgung immer gut gewährleistet. Selbst kurz vor der Entbindung war zB die Plazenta funktionstüchtig und genug Fruchtwasser-Reservoirs vorhanden.

Geburt:

Die einzige große Gemeinsamkeit: beide Geburten erlebte ich ohne jegliche Schmerzmedikamentation.

Bei Junior empfand ich die Geburt in Ordnung und „machbar“. Trotz tagelanger Einleitung, fürchterlicher Muttermundstimulation, Dammschnitt, Saugglocke, zwei Personen auf dem Bauch das Kind rausdrückend. Knapp am Kaiserschnitt vorbei, weil die Herztöne, in den 3 1/2 Stunden Gebärzeit, abfielen..

Nun, nach der Geburt vom Käfer, weiß ich, wie schwer tatsächlich meine erste Geburt und wie „einfach“ die zweite Geburt war. Mit einfach mein ich im Sinne von ohne jeglichen (ärztlichen) Eingriff von außen. Keine Einleitung, kein Schnitt. Nix nada, alles hat gepasst. Alles so, wie es sein sollte. Schmerzhaft, aber auch traumhaft.

Wochenbett:

Ich war unglaublich mobil direkt nach der Geburt, hatte kein emotionales Tief, sondern war über meine Kraft verwundert. Diesmal fehlte mir allerdings der große Zauber und Stolz, der mich nach der ersten Geburt belegte. 

Die Rückbildung war zwar teils gemein, aber auch nicht so heftig, wie ich es im Schmerzgedächtnis hatte. Ich hatte auch Angst, das es sogar noch schlimmer sein könnte, wie ich es von meiner zuvorigen Hebamme erzählt bekam.

Das Stillen ist diesmal auch tatsächlich harmonischer, wie es damals war. Der Käfer schnappt nach allem, was bei drei nicht eingepackt ist. Innerhalb von Tagen hatte er mehr als sein Geburtsgewicht wieder drauf. Zwar muss ich auch teils auf die verhassten Stillhütchen zurückgreifen, aber besser die als zerrupfte Warzen. Vielleicht liegt der Unterschied darin, das der Käfer noch im Kreißsaal angelegt werden konnte und wollte, im Gegensatz zum Großen, der einfach platt war. Der Milcheinschuss war aber auch diesmal wieder gemein, wobei mir mein Mann mit Ausstreichen der Brust wirklich große Linderung verschafft hat.

Im Grunde ist es Wahnsinn, wie unterschiedlich (trotz gleicher bzw. ähnlicher Bedingungen) beide Kinder ins Leben starten konnten und ich bin dankbar, das ich diese außerordentliche Bilderbuch-Geburt noch erleben durfte (wer weiß, ob es noch eine Geburt geben wird) und ich bin mehr als dankbar, zwei gesunde Kinder an meiner Seite mit meinem Mann haben zu dürfen.

Um 11:15 Uhr erblickt der Maikäfer das Licht der Welt, von den „richtigen“ Geburtswehen an, die die restlichen 8cm des Muttermunds öffneten, ganze 25 Minuten bis zur Geburt.

Es war im Gegensatz zur Ersten eine völlig spontane Geburt, wie von Mutter Natur gedacht ist. Spontaner Blasensprung, eigene Wehen, die nicht eingeleitet wurden, kein Dammschnitt, keine Saugglocke, keine Schmerzmedikamentation. Nur am Tempo hätte gerne gespart werden können, da kamen mir die 3 1/2 Stunden bei Junior schon straff vor.

Mein Mann hat auch ganz toll, wie vorher besprochen, ganz schnell die Brille gereicht, damit ich die ersten Minuten klar schauen kann. Ich habe den Käfer dann abgenabelt und mir die Plazenta mal genauer zeigen lassen, wann sieht man sowas nochmal.

Der Chefarzt hat es im übrigen nicht mehr rechtzeitig zur Geburt geschafft, wie wir alle, haben wir uns gewaltig in dem Zeitfenster verschätzt, er „durfte“ dafür die U1 abnehmen. 

Heraus kam ein kleiner Maibrummer von knappen 4kg, 54cm und einem Kopffang von 35,5cm. 

Ich bin überrascht, wie agil ich noch nach diesem Tag bin. Die Nacht davor kaum geschlafen, weil ich im Kreißsaal fest hing, dann diese rasante Geburt. Und obwohl der Kreislauf zwischendurch schlapp machte, war/bin ich nach der Geburt fit gewesen. 

Nach all den Sorgen und Ängsten, die sich um diese Geburt gedreht haben – sämtliche Sorgen waren zum Glück unbegründet und ich bin froh, das ich diese nette Hebamme an meiner Seite hatte, die uns drei, meinen Mann, den Käfer und mich schließendlich durch diese Geburt geschleust hat.

Wir sind also kaum eine Stunde später, nach einem Befund von zuvor 2-3cm Muttermund, wieder im Kreißsaal und ich werde ans CTG gelegt. Und dann rollen die Wehen so richtig los. Ich kann nicht mehr „nicht pressen“. Die Hebamme „ermahnt“ mich: „Noch nicht, noch ein paar Wehen, dann darfst Du.“ Ich halte mich dran, auch wenn es immens Kraft kostet.

Die Ärztin schaut herein: „Wann geht’s denn los?“ Und die Hebamme antwortet: „Jetzt!“

Diese Worte dringen gar nicht so richtig in mein Ohr. Ich bin von Schmerzen überwältigt, die über mich drein brechen, der Muttermund ist komplett eröffnet, ich darf nun tatsächlich pressen.

Ich bin, im Gegensatz zur Geburt von Junior, trotz Pein, völlig geistesgegenwärtig, will wissen, was los ist, was ist Stand der Dinge? Ich kann das nicht schaffen, wenn das noch ewig braucht. Gibt mir Input – und den bekam ich auch. Es spannte und brannte wie Feuer, mein Fuß entweder auf der Schulter der Hebamme rechts oder von mir während der Wehe hochgestemmt, linke Hand den Gatten gekrallt, vor ihm die Ärztin, die der Hebamme ua. mit dem CTG assistiert. 

Und nach ein paar Presswehen schaut unser Sohn mit dem Kopf heraus, danach werden die Schultern rausgedreht und der Rest kommt quasi von alleine rausgeflutscht. Ich bekomme sofort ein kleines blutiges Bündel auf die Brust gelegt. Geschafft.

(Fortsetzung folgt…)

Wir finden uns kurz vor neun Uhr wieder im Kreißsaal ein und ich werde ans CTG geschlossen. Alles ok, Wehen lassen sich erahnen, obwohl sie schon ziemlich gut zwicken. Fruchtwasser geht inzwischen nicht mehr ab, was mich nach einer durchnässten Nacht froh sein lässt. Am Ende der Untersuchung sagt uns die Hebamme, das der Muttermund auf 2-3cm auf ist, was in der kurzen Zeit mit den „wenig“ Wehen, erstaunlich wäre.
Wohlan. Wir sollen wieder eintrudeln, wenn ich merke, das die Wehen Gas geben.

Es ist nun ca. 10:20 Uhr, ich versuche zu schlafen, versuche zwei Wehen zu ignorieren. Danach geht es nicht mehr. Mit ist unendlich heiß, der Kreislauf zickt. Ich weise meine Mann an, mir Traubenzucker zu reichen, es hilft. Die Wehen fangen an Gas zu geben.

Der Chefarzt kommt zur Visite und merkt schon, das ich am kämpfen bin. Er erzählt freundlich was von PDA und Lachgas, ich soll mich nicht quälen. Und am besten einfach jetzt nochmal in den Kreißsaal gehen, da wäre Platz und Zeit.

Mein Kreislauf sackt erneut schlagartig ab, ich fange an, ein Piepen im Ohr zu hören. Das kenne ich, als nächstes würde mir das Sichtfeld weichen. Und das inmitten von starken Wehen. Ich hänge mich an meinen Mann und ich merke, wir müssen uns Sputen, wenn ich nicht auf dem Weg zum Kreißsaal  kollabieren oder wimmert an meinen Mann im Flur hängend sein möchte. 

Die Hebamme öffnet schnell die Türe: „Lange ward ihr aber nicht weg.“

(Fortsetzung folgt…)

Wir fahren also ins Krankenhaus und dort wird durch einen ph-Test festgestellt, dass die Fruchtblase tatsächlich gesprungen ist. Inzwischen läuft es auch ordentlich heraus, das selbst für mich jetzt diese Unsicherheit ausgeräumt gewesen wäre. Aber wie zuvor auch das Problem, das keine Wehen da sind und zudem das Problem, das der Maikäfer nicht, wie von der Gynäkologin besagt, mit dem Becken tief genug liegt. Ich muss also die Nacht zur Sicherheit (wegen eines möglichen Nabelschnurvorfalls) im Kreißsaal verbringen und bekomme alle 3 Stunden ein CTG geschrieben, weil zudem wieder Einengungen zu sehen sind.

Erst am nächsten Morgen bekomme ich die Entwarnung, das der Kopf nun im Becken sitzt. Ich darf um 7 Uhr aufs Zimmer wechseln, soll um 9 Uhr wieder zum CTG erscheinen. Zu dieser Zeit war der Muttermund weich, auf ca 1-2cm offen.

Die Hebamme rät uns zu überlegen, ob wir später einen Cocktail oä. zum Wehenstarten haben möchten.

Zurück auf Zimmer! Endlich was frühstücken und so liegen, wie man möchte. Nachts haben sich zwar ein paar Wehen eingefunden, die werden aber erst am Morgen regelmäßig (7min) und stärker.

(Fortsetzung folgt…)

Wir sitzen abends bei einer Serie auf dem Sofa. Es ist kurz nach der Prime Time und ich bin leicht gefrustet, weil es noch immer nicht losgegangen ist.

In der Serie befinden wir uns gerade in einer Szene, in der eine Frau versucht, einen Polizisten zu überzeugen, das dieser Mann vor ihr ein irrer Killer ist. Besagter Beschuldigter bietet dem Cop den Deal an, er möge der Frau ihr Grab für eine Million Dollar buddeln. Also nimmt der Cop seine Waffe und erschießt die Frau.

Just in dieser Sekunde platzt bei mir scheinbar die Fruchtblase. Ich warte ab, bin mir aber unsicher, ob das tatsächlich die Fruchtblase war oder ein einmaliger Pipi-Unfall. Es läuft nicht wirklich so, wie bei Junior, Wehen haben aber auch nicht eingesetzt. Ich telefoniere schnell mit dem Kreißsaal und werde einbestellt. Und tatsächlich, die Fruchtblase ist geplatzt.

(Fortsetzung folgt…)

Heute ist der 15.05.15 und somit die letzte Chance auf ein schönes Datum im Pass.

Gestern im Krankenhaus gab es soweit keinen neuen Erkenntnisse, das CTG musste recht lange geschrieben werden, weil der Kleine zu aktiv und mit mir zu aufgeregt war. Die Versorgung ist aber laut Schall noch gut gegeben, lediglich das Fruchtwasser wird wohl weniger, was aber ja normal ist, irgendwann ist Schicht im Schacht. Die Ärztin hat im übrigen einen ca. 4kg schweren Maikäfer gemessen – ich bin mal gespannt. Aber generell sind die Ärzte diesmal wirklich entspannt.

Zu ET+6 wurden wir wieder, weil Samstag ist, ins Krankenhaus einbestellt und eventuell erfolgt bei ET+7, also Sonntag, die Einleitung.

Ich bin zwar noch immer kein Fan der Einleitung, aber irgendwann ists auch gut und ich endlich meine beiden Jungs in den Armen halten dürfen. Ich hoffe nur, das der Kleine uns nicht auch drei Tage warten lässt.

Junior ist heute seit einer Woche bei den Großeltern und ich vermisse ihn unglaublich. Es ist zwar sehr entspannend, aber es fehlt einfach wer hier im Haus. Wir wachen trotzdem spätestens um kurz nach sechs Uhr auf und beginnen den Tag, wie sonst auch, obwohl wir anders „dürften“. Ich weiß, das er es momentan toll bei Oma und Opa hat und wir haben zu Geburtsbeginn eine Sorge weniger, aber dennoch…

Finale, ohooo! 

Löst Achterbahnfahren eigentlich Wehen aus? Ich wäre nicht abgeneigt, es mal zu versuchen, der Freizeitpark ist hier ja quasi direkt um die Ecke. ;-))))

Leben. Lieben. Lachen.

Willkommen bei Trudis Kosmos!

Ursprünglich war dieser Blog ein persönliches Lauftagebuch, aber inzwischen hat sich dieser Blog in ein virtuelles Tagebuch von einer Mutter und Gattin namens Trudi entwickelt, die von ihren Erlebnissen des Alltags berichtet.

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