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 Wundervolle Familienzeit an der Nordsee… 

  
    
    
    
    
   

… Oder auch Mitten-im-Schub-Baby.

Die letzen Entwicklungssprünge sind mehr oder weniger prägnant an uns vorbeigezogen, aber dieser Schub hat es knüppeldicke in sich. Ambivalente Laune, Nähebedürfnis und Trinkgelage sind nur die Spitzen dieses Berges. Der Käfer ist wie ausgewechselt. Eigentlich kaum motzend (außer die Hungerdiva abends oder Stinkewindel) und viel erzählend hab ich nun ein völlig anderes Kind im Arm. Nunja, es wird schon irgendwie vorbeigehen.

Ich habe es inzwischen geschafft wieder von den Stillhütchen wegzukommen. Der Mini schafft es zum Glück auch, die pralle Brust zu packen. Endlich weniger rumgemilche!

Diesen Monat waren wir auch das erste Mal mit Kindern im Urlaub. 6 Übernachtungen in der Nähe der Nordsee. Sehr schön, die Jungs haben alles gut mitgemacht, nichtsdestotrotz ist ein Urlaub in einer Ferienwohnung mit Kindern (in dem Alter) nicht wirklich Urlaub im klassischen Sinn. Vor allem wenn die Nacht wie sonst auch um sechs Uhr herum beendet wird. Wir haben sehr viel unternommen und gesehen, aber richtig erholend fand ich es nicht, obwohl wir ja nun eine 1:1 Betreuung bieten konnten. Aber es war wirklich schön mal wieder das Meer gesehen zu haben.

Vor ein paar Wochen habe ich mit dem Käfer einen ElBa-Kurs begonnen, sprich Mutter-Kind-Programm. Mit dem Großen habe ich ja Unmengen dieser Kurse besucht und eigentlich habe ich nicht so Lust drauf, aber ich glaube, das es dem Mini gut tut.

Ich wünschte, die nächtlichen Trinkabstände würden größer werden, aber immerhin schläft er danach eigentlich weiter.

Und zack – da ist der zweite Monat schon abgebrochen. Unglaublich. 

Und genau in dieser Nacht hat der Kleine komplett durchgeschlafen, also so richtig, dass es für mich am Morgen schon etwas sehr schmerzhaft wurde. 

Der Käfer ist ein Schau-Kind, er beobachtet alles ganz genau, besonders beliebt ist das Kaffeebohnenbild in der Küche. Am Abend mutiert das kleine Wesen zur Raupe Nimmersatt und pfeift sich eine komplette Flasche rein, weil ich mit der Brust sonst nicht hinterher komme. Inzwischen freut er sich über das ganze Gesicht, besonders, wenn er seinen Bruder sieht.

Auch die Beziehung zwischen den beiden ist noch immer super. Junior wird sofort angelächelt und Mini wird immer wieder abgeknutscht. Herrlich und es macht mich sehr glücklich.

Gestern war ich mit meinen Jungs das erste Mal groß alleine unterwegs. Wir waren im Zoo in der Großstadt und danach den Papa kurz bei der Arbeit besuchen. Danach waren wir drei zwar geschafft, aber wir hatten einen tollen Tag und eine grandiose Abwechslung. Und ich war schon ein wenig stolz auf mich, das ohne irgendwelche Probleme und Diskussionen gewuppt zu haben. 

Aber zurück zum Käfer: Bauchlage findet der Kleine im Gegensatz zu seinem Bruder in Ordnung, wogegen er witzigerweise das klassische im Arm liegen ziemlich doof findet (es sei denn, es gibt Futter). Insgesamt fängt nun die zappelige Phase an, so dass ich ihm heute mehrmals in die Mitte der Krabbeldecke ziehen musste. Schnuller findet er eigentlich doof, aber ab und an braucht er ihn schon zum runterkommen, dann wird auch gerne bei gegrunzt.

Die große Sorge der Koordination beider Jungs war bisher nicht begründet, irgendwie klappt es ohne Katastrophen. Mal sehen, was die Zukunft noch bringt…

Zeitpunkt der Schwangerschaft: 35+0 (36. SSW) 

Wie geht es mir? 

Tja, was soll ich sagen. Ich bin noch immer krank, huste und schleime vor mich hin, aber es ist halbwegs erträglich, wenn der Rücken bzw. die Rippen nicht wäre. Seit längerem bin ich schmerzmittelfrei, was für mich wirklich wichtig war, auch wenn es teils schwer war. Eine befreundete Physiotherapeutin schätzt, das ich mir die Rippe was verschoben habe. (Ertasten kann sie nichts, weil eh alles durch das Baby unnormal verschoben ist und einrenken geht auch erst nach der Geburt.) Also schlage ich mich weiter wacker durch die Nächte, teils im Zwei-Stunden-Takt, weil ich mich dann etwas unpositionieren und neu sortieren muss. Meine Hauptschlafposition ist noch immer der Rücken, seitlich geht komischerweise (ab und an) eher auf dem Sofa als im Bett. 

Eigentlich wollte ich diese Schwangerschaft nochmal in vollen Zügen genießen, aber dieses Pech mit der Rippe war einfach schlecht getimed. 

Wie geht es dem Baby? 

Der Strecke munter plötzlich und für mich schmerzhaft irgendwelche Körperteile raus. Der perfekte Zeitpunkt sich eigentlich die Alien-Triologie nochmals anzusehen. Ab und an erschreckt er sich tierisch, wenn ich Husten muss und dadurch wird der Bauch auch gerne mal härter. Das ist Abends generell mal gerne der Fall, wenn Maikäfer es sich vorne rum gemütlich macht und ich dadurch das Gefühl habe zu platzen.

Was gibt es neues? 

Es ist Ostern und wir genießen die freie Zeit. Mein Gatte verschafft mir Freiraum, schnappt sich den Großen und unternimmt tolle Sachen mit ihm, so dass Junior abends ziemlich früh platt ist. 

Und sonst so? 

Riesige Trotz- und Wutanfälle beim großen Bruder. Es ist teils echt erschreckend, was aus meinem ehemals kleinen süßen Baby für ein großes wütendes Monster werden kann. Und das innerhalb Sekunden. Ich fürchte, diese Genetik hat er leider von mir abbekommen, weil ich mich erinnere, wie wütend ich zT als Kind war. Ein unheimlich sturer Dickkopf, der leicht zu erzürnen ist. Wobei ich sagen muss, das ich das doch gut bei mir herausgewachsen hat. *räusper*

Ferner hat Junior sich gewünscht, im Kindergarten über Mittag zu bleiben, von den teils kleinen Dramen beim Abholen mal zu schweigen. Also werden wir mit Rücksprache der Leitung von 25 auf 35 Stunden aufstocken. Die zwei Tage, die er die Woche nun mal länger blieb, fand er super und hat auch nicht nach mir gefragt. Also bitte, den Wunsch erfüllen wir ihm gerne!

Wie sieht es aus?

  


Frohes Osterfest!

Unsere kleine Familie war zu Besuch bei alten Freunden, die etwas weiter entfernt wohnen, so dass man sich nicht so häufig sieht.
Sie wohnen wunderschön auf einem recht großen Grundstück mit niedlichem Häuschen mit Hund, Katzen und zwei Ponys – einfach herrlich!
Nach einem schönen Tag dort, verabschieden wir uns, zuerst von den Ponys, danach vom Hund und von unseren Freunden.
Wir steigen ein und machen uns auf die Heimreise, die etwas länger dauert, da das Wetter unheimlich schlecht ist. Es regnet, es stürmt, es schneit, es ist stockduster und immer wieder fürchterlich schlecht beschilderte Baustellen, bei der uns eine fast in einen Unfall verwickelt. Wir tuckern also mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 80 km/h gen Heimat.

Auf halber Strecke, der Sohn ist länger eingeschlafen, ruft unsere eben noch besuchte Freundin an und fragt leicht scherzhaft, ob wir eine der Katzen zufällig eingepackt haben. Wir verneinen dies, denn wir hören definitiv kein Miauen, keine Katze randaliert, alles ist ruhig und wir denken uns nichts weiter.

Nach knapp eineinhalb Stunden erreichen wir endlich unser Heim. (Das Garagentor wurde kurz zuvor von meinem Vater repariert, so dass wir reinfahren können) Zur Sicherheit macht mein Mann das Tor zu, macht den Motor aus und dann hören wir es:

ein lautes, herzzerreißendes Miauen.

Wir schauen uns verdutzt an, räumen den Kofferraum aus. Keine Katze.
Wir schauen im Innenraum unter die Sitze. Keine Katze.
Ich denke in der Sekunde eher, das wir irgendwo unsere Katze in der Garage eingesperrt haben, aber mein Mann hat die richtige Idee beschließt, die Motorhaube zu öffnen und siehe da:
dort sitzt zusammengekauert auf dem Batterieblock eine Katze, die ich mir sofort schnappe und unter meine Jacke einkuschele.

Mein Mann rennt rein, holt einen unserer Transportkörbe und wir bringen das arme Tier ins Haus, nachdem ich unsere Katzen kurz wegsperre.
Kurze Rückmeldung an unsere Freunde, das wir einen Fahrgast mehr hatten und scheinbar alles gut gegangen ist und so ist es auch, sie frisst, trinkt, schmust, verhält sich völlig normal. Normaler, als wir es erwarten würden, wenn eine Katze irgendwo hinverschleppt wird.

Die Katze, die wir eine Minute noch vor der Abfahrt bei unseren Freunden gesehen haben, ist wohl von unter dem Auto zum (kalten) Motor hochgeklettert und hat so eine Spritztour mit uns gemacht. Über Autobahn, Landstrasse, über eine Stunde lang, unter der Motorhaube sitzend.

Es ist einfach unglaublich und wir kamen nicht mehr aus dem Kopfschütteln heraus, da diese Geschichte so unglaublich gut ausgegangen ist.
Der Katze fehlte bis auf ein paar angekokelte Hinterbeinhaare nichts.

Ich bin sicher, das hat ihr ein paar Leben auf ihrem Katzenlebenkonto gekostet, aber wie der Rheinländer so schön sagt:
„Et hätt noch immer jot jejange“ – „Es ist noch immer gut gegangen“

Zeitpunkt der Schwangerschaft: 21+0 (22. SSW)

Wie geht es mir?
Endlich zu 99% erkältungsfrei – endlich!
Ab und an gehen mir Sachen durch, die gute Schwangerschaftsdemenz hat also ihre Krallen ausgefahren. Abends habe ich ganz gerne mal Bauchschmerzen – entweder weil der Kleine dann wächst bzw. mir einfach mein Magenvolumen schmälert, was ich leider immer zu spät merke…
Der Bauch fängt langsam an, mich zu stören, bzw. ist gerne mal im Weg.

Wie geht es dem Baby?
Ab und an klopft es mal an, aber nur wenn ich gezielt darauf achte, ansonsten bin ich mir unsicher, ob es das tatsächlich war.

Was gibt es neues?
Die besinnlichen Weihnachtstage sind leider schon vergangen, aber wir haben sie sehr genossen und auch ganz gut genutzt. Die Aufregung um das Christkind war dieses Jahr besonders groß, im letzten Jahr war er dafür noch zu klein. Der Große bekam insgesamt schöne Geschenke, wobei sich Obstgarten von Haba besonders positiv herauskristallisierte.

Und sonst so?
Junior ist amüsanterweise in einer völligen Papa-Phase. Papa hier, Papa da, wo ist Papa, ich will mit Papa. Ich bin völlig abgeschrieben…
Zudem begann vor kurzem auch ein ungeheurer Phantasieschub, der leider auch mit Ängsten daherkam. Wir versuchen ihn diese zu nehmen, aber das geht bei Dingen, wie Drachen, leider nicht so einfach…
Inzwischen singt Junior viel und quasselt herzlich daher, spricht mit Figuren und Dingen, alles Zeichen für diese neue Phase.
Weiter empfinde ich ihn momentan mental schon ausgeglichener wie vor ein paar Wochen, wo alles mögliche in einer Diskussion und dann einem fürchterlichen aggressiven Wutausbruch endete.

Wie sieht es aus?

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Nachdem ich nach Ostern groß verkündet hatte, wieder zu fasten, habe ich mich selbst nicht ganz beim Wort genommen und habe es schludern lassen. Aber so richtig. Abends immer volle Breitseite Süßes. Schoki, Weingummi, Chips…ich habe leider die Zeit nicht genutzt, um endlich wieder auf ein passables Gewicht zu kommen und dafür schäme ich mich, ehrlich gesagt, ein wenig. Nun habe ich Anfang des Monats wieder einen Schnitt gemacht und beginne nun wieder ernsthaft mit dem Süßkram-Fasten. (Einzige erlaubte Ausnahme ist ein sonntäglicher Kuchen bzw. Eis.)
Ich habe schon so viele Kilos (letztes Gewicht im Mutterpass -40kg ) runter und ich ärgere mich, das es bei den restlichen so noch hapert.
Kampf den Kilos! Yay!

…ist vor dem Fasten.

Die Osterzeit ist rum und ich habe die Tage wieder Süßkram genossen.

Von den Schwiegereltern gab es einen Korb mit jede Menge Schokolade, Nougat und Marzipan, die auch ok waren, aber irgendwie hatte ich trotz Lust, nach ein paar vielen Happen keinen Spaß dran. Ich war aber auch nie der Schokoholiker.
Ebenso haben mich die österliche Kuchen nicht vom Hocker geworfen.

Mein geliebtes Weingummi habe ich heute erst wieder gegessen. Auch ok, aber ich hätte mehr „Kick“ erwartet, ich bin irgendwie ernüchtert. Es war geschmacklich recht fad und nicht so, wie ich gedacht bzw. erwartet hätte. (Wobei der Geruch der geöffneten Tüte schon wirklich toll war!)

Mein Fazit und Ziel wird also lauten, so weiterzumachen wie bisher, weiter den Zucker versuchen nach und nach runterzufahren. Eventuell am Wochenende mal abends zu „süß“ schlemmen, damit kein unbändiges Verlangen durchschlägt. Aber sonst hätte ich es nicht gedacht, das es so simpel für mich Schnuckernase sein wird, diesen Weg weiter zu verfolgen.
Scheinbar war für mich der Dreh- und Angelpunkt nicht die Belohnung durch Süßes, sondern einfach der Trott, der sich eingeschlichen hat.

…aus dem Garten

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Frühling im Garten

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Leben. Lieben. Lachen.

Willkommen bei Trudis Kosmos!

Ursprünglich war dieser Blog ein persönliches Lauftagebuch, aber inzwischen hat sich dieser Blog in ein virtuelles Tagebuch von einer Mutter und Gattin namens Trudi entwickelt, die von ihren Erlebnissen des Alltags berichtet.

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