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Zeitpunkt der Schwangerschaft: 24+0 (25. SSW)

Wie geht es mir?
Ich bin schon wieder erkältet und wieder ist es sofort auf die Nebenhöhlen geschlagen. Also ist wieder meine Nasenspülung und Rotlicht mein bester Freund in letzter Zeit. Dieses Wochenende bekam ich viel Zeit geschenkt, was meinem Genesungsprozess unheimlich nach vorne katapultiert hat.

Wie geht es dem Baby?
Seit dieser Woche ist der kleine Racker auch für Außenstehende fühlbar. Es ist unglaublich, wenn ich darüber nachdenke, das ich Junior überhaupt erst in der 23. SSW (wenn ich mich richtig erinnere, oder auch 21.SSW) überhaupt richtig wahrnehmen konnte.

Ich spürte zB, das der Mini wach war, und Junior lege seinen Kopf auf meinen Bauch. Und prompt trat oder schlug Mini im Bauch gegen seinen großen Bruder, der mich völlig ungläubig ansah und nur empört „Aua“ sagte. Der erste Kontakt wurde also auch schon geknüpft, wenn auch eher skeptisch. Ich erzählte unserem Großen, dass das nicht böse gemeint ist, sondern die Kontaktaufnahme so funktioniert. Ich erzählte ihm, das er damals, als wir das erste Mal seine Spieluhr auf meinen Bauch legten, er auch so reagierte, das er tatsächlich die Uhr vom Bauch kegelte.
Junior lachte sich darüber völlig schlapp und musste natürlich schauen, ob das bei seinem kleinen Bruder auch so ist und ja, auch dieses Kind machte plötzlich völlige Party, wie sein Bruder – sehr amüsant.

Was gibt es neues?
Inzwischen drückt es ab und an gerne mal auf den Beckenboden und ich habe das Gefühl, das der Kopf auf mein Backenknochen drückt, besonders, wenn ich länger unbequem gesessen habe. Aber der Termin am Montag beim Frauenarzt war völlig unauffällig, daher mache ich mir keine Sorge.

Und sonst so?
Diese Woche stand der laktosefreie einstündige Blutzuckerbelastungstest auf der Agenda beim Arzt, der zum Glück auch diesmal unauffällig war.

Interessant ist die Entwicklung, die zwischen den beiden Schwangerschaften bei diesem Test geschehen ist.
Damals musste ich diesen dreistündigen Test selbst zahlen, danach gab es eine Zeit, in dieser er von der Krankenkasse sogar übernommen wurde.
Nun ist es inzwischen so, das ich, als Kassenpatient, den einstündigen Test absolvieren soll, bei dem nur, falls Probleme auftreten, nochmals der dreistündige Test wiederholt wird. Privatpatienten erhalten wohl weiterhin den dreistündigen Test.

Beim Kurzzeittest sehe ich es echt kritisch an, dass dort nicht verlangt wird, nüchtern zu erscheinen, sondern das Quasi nur (sic!) der Endwert nach der Stunde abgefragt wird (bei mir per kleinem Blutbild, da weiß ich aber nicht, ob das überall so ist.)
Wenn man eh so einen leicht verwischten Test (denn es wird kein Startwert genommen) macht, frage ich mich, warum nicht einfach der Fructosamin-Wert angesehen wird. Dieser Wert gibt einem mehr als eine Momentaufnahme, da dort der Langzeitzuckerwert sichtbar ist. Und im Zweifel, kann ich, wie auch beim Kurztest, den längeren Test hinterher schieben… Naja, wie auch immer, ich bin durch, von daher kann es mir fürs erste egal sein.

Wie sieht es aus?

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Zeitpunkt der Schwangerschaft: 23+0 (24. SSW)

Wie geht es mir?
Kugelig – und es fängt echt an zu stören. Beim Anziehen, beim Fahrradfahren, Laufen, Kochen. Überall, wo ich näher ran muss, wie an die Fenster am anderen Ende der Arbeitsplatte. Mir geht schneller die Luft aus, mir fehlt Kraft. Ich bin dennoch was stolz, trotz Kugel und Wind und Wetter mit dem Rad zum KiGa gefahren zu sein.

Wie geht es dem Baby?
Der Mini ist äußerst agil, vor allem am Abend wird eine dicke Party im Bauch gefeiert oder er dekoriert um. Von außen ist noch nichts spürbar.

Was gibt es neues?
Morgen geht’s wieder zum monatlichen Check beim Frauenarzt. Diesmal mit Zuckertest, der mich ehrlich gesagt schon ziemlich nervös macht.

Und sonst so?
Die Weihnachtsdekoration ist weg, der Baum von der Müllabfuhr abgeholt. Und diesmal empfand ich es echt befreiend!
Der Start im neuen Jahr im KiGa hat auch gut funktioniert, ich hatte schon Sorge, dass Junior wieder was eingewöhnt werden muss.

Wie sieht es aus?

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Es wäre ja langweilig zu behaupten, dass ein Stuvit-Kater und eine Diabetiker-Katze einen vollends auslasten würde, finanziell, zeitlich und organisatorisch.

Spezielles (teures) Futter für den einen (das natürlich nur der Kater fressen darf), Futter und besonders Trockenfutter darf generell nicht mehr stehen bleiben, weil sonst die Zuckerkatze Staubsauger spielt.

Insulin, Messsticks, Piekser. Jeden Tag zwei Mal Blutzucker messen und notieren.

Die dritte im Bunde (und die bisher einzige gesunde) muss betüddelt werden, weil sie es so kennt, das Futter immer verfügbar war. Also drei Happen essen und weitergehen. :-/

Inzwischen waren die Abläufe aber super eintrainiert. Der Kater hat keine Blasenprobleme mehr, die Diabetikerin ist so perfekt eingestellt, das sie quasi nicht mehr gespritzt werden muss und das seit Wochen.

Nun hat sich leider gezeigt, das die Diabetikerin zusätzlich an einer Schilddrüsenüberfunktion leidet. Also zuvor wieder Blutabnahmen gemacht und nun Medikamente. Dauerhaft. Einen Kostenfaktor extra, einmal am Tag Tablette geben.

Aber ich meine, das es ihr sichtlich nach dem Monat Medikamentengabe besser geht. Sie hat zugenommen und ist ausgeglichener als vorher. Nun warten wir auf die Blutergebnisse um zu sehen, ob die Medikamente noch angeglichen werden müssen.

Inzwischen ist es gut drei Jahre her als wir die Diagnose vom Tierarzt bekamen, das unsere Katze an Diabetes leidet. Sehr lange haben wir versucht sie mit tierischem Insulin einzustellen, was jedoch nicht gelingen wollte.
Alles habe ich versucht, über das Futter halbwegs passable Werte zu erreichen. Bohnen mit Thunfisch, diverse Nassfuttersorten, nichts half.
Als wir dann endlich auf das humanmedizinsche Insulin umgestellt haben (was rechtliche Gründe hat, weswegen man erst das eine, dann das andere nehmen darf), passte sich nach und nach der Wert an. Endlich!
Inzwischen sind wir soweit, dass wir zwar morgens und abends natürlich noch Blut abnehmen und messen, jedoch braucht Mariechen vielleicht einmal die Woche, wenn überhaupt, ihr Insulin. Schlagartig endeten natürlich auch die Blasenentzündungen, die auch mit dem Blutzucker zusammenhingen.
Sie kann relativ normal ihr Katzenleben weiter leben, Trockenfutter bildet zwar die völlige Ausnahme, aber darauf kann auch verzichtet werden.
Ein geklauter Sonntagsbraten, Vögel und Mäuse wirken sich im übrigen,wie getestet, nicht auf den Blutzuckerspiegel aus. 😉

Heute war der große Tag bei einem Kollegen unserer Tierärztin, der unsere Tigerin noch mal von Kopf bis Fuß untersucht hat. Es wurde ein längerer Ultraschall durchgeführt und zusätzlich Blut und Urin (diesmal direkt aus er Blase punktiert) abgenommen.

Vorerst konnte bezüglich der Niere Entwarnung gegeben werden. Soweit also schon mal kleines (oder großes) Aufatmen.

Ergebnis ist, dass die Bauchspeicheldrüse verändert ist, in wie fern, ob zystisch oder tumerös könnte man nur durch eine OP herausfinden, indem man nachsieht, also die Katze und das Gewebe aufschneidet. Allerdings ist der Nutzenfaktor gleich Null, denn die Pankreas kann weder entfernt oder sonst wie groß beschnibbelt werden und das Risiko dagegen erhöht, dass irgendwas bei der OP passieren könnte, weil das Organ so winzig sei. Also keine OP.

Auffällig waren auch die hohen Glukosewerte im Urin, die zeigen, dass die Diabetes noch nicht richtig eingestellt ist, bzgl zu hoch ist, als dass der Zucker durch den Katzenorganismus noch nicht 100% verarbeitet ist. Der Zucker im Urin, bzw. in der Blase, Harnleiter ect pp. sind ein herrlicher Nährboden für Bakterien, welche dadurch die Blasenentzündungen ausgelöst haben.

Ergebnisse waren also heute, dass unsere Baustellen weiterhin die Diabetes und die Bauchspeicheldrüse sind. An der Bauchspeicheldrüse kann nichts gemacht werden und wenn der Zucker eingestellt ist, auch die Blasenentzündungen und somit auch die Urinunfälle enden werden.

Momentan wird noch eine Bakterienkultur angelegt, damit wir das richtige Antibiotikum geben können, bis dahin geben wir ein Breitbandantibiotikum, in der Hoffnung, dass da eventuell schon das richtige dabei ist.

Soweit der heutige Tag, der mit 300 Euro irgendwie doppelt so teuer geworden ist, als wir geschätzt hätten, aber was macht man nicht alles für seine Fellnasen. Aber ich bin doch irgendwie erleichtert, dass nichts neues an Sorgen dazugekommen ist.

Dieses Jahr scheint das goldene Jahr unserer Tierärzte zu sein, denn so extrem, wie dieses Jahr war es für uns noch nie und ein Ende ist praktisch nicht abzusehen.

Im Mai fing ja alles mit der Diagnose „Diabetes“ bei unserer Tigerin an, es folgten zahlreiche Untersuchungen von Blut und Urin. Wir haben uns Spritzen, Lanzetten und Blutzuckermessgeräte und deren Streifen organisiert. Hinzu kommt noch das nötige Insulin. Mit dem Diabetes haben wir uns auch gut eingespielt, Blutnehmen und Insulin spritzen ist überhaupt kein Problem mehr und die Katze weiss auch, wie die Reihenfolge zum Fressen abläuft. Messen-Fressen-Spritzen. Langsam aber sicher sind auch die Blutzuckerwerte gesunken, zwar noch nicht 100%, aber wir arbeiten uns ran und man sieht eine deutliche Verbesserung.

Später folgten dann diverse Blasenentzündungen von diversen (zwei) Tigern, was auch durch Untersuchungen und Medikamente wieder an die Geldbörse ging. Heraus kam dann, dass unser kleiner Tiger immer wieder Struvitkristalle im Urin hat. Also teures Spezialfutter gekauft und dann festgestellt, dass er davon Durchfall bekommt. Inzwischen sind wir auf Tabletten umgestiegen, die er auch gut frisst und verträgt, aber die auch bezahlt werden möchten.

Unsere Gestromte brachte uns dann noch im Herbstgrasmilben nach Hause, für uns zum Glück unbedenklich, aber für die Katze eher nervig.

Momentane „Baustelle“ ist allerdings wieder die Tigerin, die scheinbar in der Nacht von ihrem Blasendruck überrascht wird und an ihrem Schlafplatz unter sich macht. Völlig unregelmäßig haben wir auch Pfropfen mit Blut im Urin gefunden. Generell im Urin und beim Röntgen war nichts auffälliges zu finden. Samstag sind wir dann bei einem Kollegen der Tierärztin, der ein Ultraschallgerät hat und von dort aus noch mal organisch alles abklären soll. Im Moment haben wir die Nieren im Verdacht… jetzt heisst es Daumen drücken, dass wir das gut in den Griff bekommen.

 

—-

Edit: Und nicht zu vergessen die jährliche Impfung der drei Monster und die Wurmkuren, aber das sind ja die üblichen Kosten…

Inzwischen sind einige Wochen ins Land gegangen und wir, die Katze und wir Zweibeiner, haben uns inzwischen ganz gut mit dem Procedere (Blut abnehmen, Spritze setzen) jeden Tag gewöhnt. Inzwischen schaffe ich es sogar alleine Blut abzunehmen, was echt schonmal eine kleine Erleichterung im Alltag verschafft.

Die Werte sind zwar immer noch höher, als sie sollten , aber sie gehen ganz langsam runter. Wir sind also auf dem richtigen Weg, der aber noch was dauern wird. Der Hunger ist tendenziell auch weniger und der Durst ist richtig gut zurückgegangen und „normal“ geworden.

Abends gibts es jetzt immer noch einen Betthupferl mit Thunfisch, Quark und Bohnen. Da sind jetzt alle drei Monster ganz scharf drauf…da wird dann ab 20h angefangen zu nerven, damit wir endlich ins Bett gehen, damit es noch was gibt. 🙂

Ich berichte, wie es weiter geht…

Zusätzlich zu den Blutproben, die ich zum Blutzuckermessen der Katze benötige, versuche ich noch als doppelte Sicherheit den Urin auf Zucker zu messen. Beim Hund ist dies ja noch recht praktikabel, aber gestern habe ich mich schon wie ein kleiner Stalker gefühlt, der die Katze mit einem Auge immer beobachtet hat. D.h. also auf der Lauer liegen und hoffen, dass man mitbekommt, wenn die (richtige) Katze in den Keller geht, um ihr kleines Geschäft zu verrichten. Und wenn ein kleines Geschäft erfolgt, schnell den Becher drunter halten. Einmal bin ich schon dem falschen Tiger hinterhergelaufen und einmal wurde ein großes Geschäft erledigt…shit happens – in diesem Falle einmal wörtlich zu nehmen. 🙂

Heute war ein Tag, an dem ich bisher nicht mitbekomme hatte, dass die Tigerin nach unten unterwegs war und ich meine Probe schon verloren gesehen habe, aber da die nicht so wichtig ist, wäre das auch kein Problem gewesen.

Eben war ich oben im Arbeitszimmer und die Katze miaut mich die ganze Zeit an und ich dachte mir, dass das ja selbstverständlich ist, weil sie sicherlich Hunger hat. Ich dachte mir dann, dass ich mal runter gehe und versuche sie zu animieren, mir doch den Becher zu füllen. Ich geh also Richtung Erdgeschoss, Katze rennt vor, natürlich Richtung Küche. Ich geh weiter Richtung Keller, Katze rennt wieder wie eine Irre vor und stürzt sich aufs Klo und ich musste mich beeilen mit dem Becher die Sturzfluten aufzuhalten und noch ins Klo zu geleiten, weil sie übers Ziel hinausschoss…

Ich hatte meine Probe, die Katze eine leere Blase. Beide glücklich!  🙂

Unglaublich? Aber so steht es geschrieben…

Man wacht morgens auf und hat mal für ein paar Stunden vergessen, dass sich das Leben nun komplett geändert hat.

Dies war unser erstes Wochenende unter der Gabe von Caninsulin, Katze das Ohr warm kraulen, reinpiecksen und versuchen Blut zu zapfen, Fressen, Spritze geben. Das gleiche Spiel erfolgt dann noch mal 12 Stunden später, ein (Katzen-) Leben lang.

Blut haben wir leider nur einmal bekommen (dafür in Massen), Urin (als Sicherheit) auch einmal, die Ausbeute ist also eher mau.

Die Diagnose hat mich ziemlich aus der Bahn geworfen, ich wünschte, das alles wäre nur ein böser Traum. Gestern bin ich in die 14ste Schwangerschaftswoche gekommen und ich habe diesmal traurigerweise nicht dran gedacht. Mir ist zum heulen zumute.

Ich hoffe, das spielt sich alles noch ein.

„Ihre Katze hat Diabetes und eine Bauchspeicheldrüsenentzündung!“

So lautete die erschreckende Nachricht, die ich gestern von der Tierärztin am Telefon erhalten habe, ich möge bitte noch schnell in die Sprechstunde kommen, um alles zu besprechen.

Aber um vorne anzufangen muss ich erwähnen, dass ich Samstag „spontan“ zu unseren Tierärztinnen gefahren bin, weil unsere Tigerin die letzte Zeit häufig gebrochen hat und einen unstillbaren Hunger und Durst entwickelt hatte. Gut, unsere Tigerin hatte immer die Tendenz schnell zu brechen („zu warm“, „zu kalt“, „zu aufregend“, „zu ablenkend“,…) aber die letzte Zeit hatte das wirklich zugenommen, aber der Hunger und das ständige Trinken hatte uns skeptisch gemacht.

Nun waren wir Samstag und Montag beim Tierarzt, Samstag zum vorstellen des Problems und Montag nüchtern für eine Blutprobe und Abgabe von Urin (das war ein Spaß daheim… 😦 ). Nun haben wir gestern das erschütternde Ergebnis erhalten, dass die Tigerin Diabetes und eine Bauchspeicheldrüsenentzündung hat.

Die TÄ hat sich sehr viel Zeit für mich genommen, um mir alles zu erklären, aber leider wurde es nach und nach für mich schlimmer, als ich es mir gedacht habe. Ich musste mich schon auf dem Hinweg und in der Praxis zusammenreissen nicht zu weinen, aber als ich dann im Auto wieder Daheim in der Garage war, war es dann endgültig aus mit meiner Beherrschung.

Die Nacht war natürlich auch dementsprechend. Ich hätte sicherlich eh unruhig geschlafen, aber die Tigerin kam zweimal zu uns ins Bett gesprungen und brach ihr Abendessen…jetzt hatte die Katze die Nacht natürlich Kohldampf, aber ich wollte jetzt schon anfangen, die Katzen auf zwei feste Mahlzeiten am Tag zu trainieren, weil wir ja auch zweimal spritzen müssten. Ergo hatte ich die ganz Nacht immer wieder eine Fellnase im Gesicht hängen, die gefüttert werden wollte.

Jedenfalls haben wir beschlossen, erst die Entzündung mit Antibiotika(Amoxillin für 10 Tage)  in den Griff zu bekommen, da wir so wegen des Erbrechens überhaupt kein Insulin spritzen können, weil die Tigerin sonst unterzuckern würde. Immerhin klappt die Medikamentengabe ganz gut. Ich hoffe jetzt, dass die Medis nicht auch erbrochen werden.

Freitag werden wir mit der Tigerin noch einmal bei der Tierärztin vorbeischauen und sie zeigt uns dann, wie man die Spritzen zu setzen hat.

Ich habe große Sorge vor dem, was kommen wird. Zwar keine große Angst vor den Spritzen, sondern vor dem spritzen an der Katze und vor allem der möglichen Gefahr der Unterzuckerung. Und dann noch zweimal am Tag mit bestimmten zeitlichen Abstand. Ich habe Angst, dass das mit dem täglichen Urinmessen (zur gleichen Zeit! Sic!) nicht funktioniert, weil die Katze bekanntlich kein Hund ist, bei dem man mal eben den Teststreifen unterhalten kann. Ich habe Angst vor dem möglichen täglichen Blutabnehmen, weil ich sicher bin, dass die Tigerin das alles andere als lustig finden wird. Ich habe Angst vor Fehlern meinerseits, weil ein anderes (nicht sprechende) Lebewesen dafür büßen muss und das ist meine größte Besorgnis.

Ich werde mit dieser Angst lernen müssen zu Leben.

Jetzt hoffe ich vor allem, dass die Entzündung nicht chronisch ist und dass, (mit ganz ganz ganz viel Glück) wenn die Pankreas wieder fit ist, wieder genug Insulin produziert wird, dass der Blutzucker sich wieder fängt. Ich weiss nicht, in wie weit das tatsächlich möglich ist, aber das ist ein ganz winzig kleiner Strohhalm, an den ich mich gerade gedanklich kralle.

Leben. Lieben. Lachen.

Willkommen bei Trudis Kosmos!

Ursprünglich war dieser Blog ein persönliches Lauftagebuch, aber inzwischen hat sich dieser Blog in ein virtuelles Tagebuch von einer Mutter und Gattin namens Trudi entwickelt, die von ihren Erlebnissen des Alltags berichtet.

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