Diese Woche hatten wir unser erstes Eltern-Erzieher-Gespräch im Kindergarten und ich muss sagen, das ich schon etwas Bammel hatte. Die Jahre zuvor hatte man das Kind ja quasi Rund um die Uhr unter seinen Fittichen, das soziale Gefüge war um Längen nicht so groß, wie es jetzt in der Gruppe ist und, man muss es sagen, das Alter bringt seine Tücken und Macken mit.

Insgesamt kann ich aber sagen, das wir mit der Gruppenleitung ein ziemlich identisches Bild von unseren Sohn haben. 

Innerhalb der kurzen Zeit von nicht mal einen halben Jahr hat er sich gut im Kindergarten zurechtgefunden und er ist auch dort „angekommen“. Er hat viele Freunde gefunden und wird dort auf verschiedensten Weise gefördert, sogar über seine Altergrenze hinaus, weil er es einfordert.

Auch die von ihm gewünschte Umstellung der Kindergartenzeit auf eine Verlängerung auf 35 Stunden hat keinerlei Probleme bereitet, im Gegenteil. Er kann sich austoben, ich kann mich ausruhen, alle glücklich.

Wenn ich rückblickend überlege, das im Raum stand, ihn erst mit 3 1/2 Jahren, also erst diesen Sommer in den Kindergarten zu lassen, bin ich überglücklich, das wir ihn schon im Winter mit drei Jahren bringen durften. Diese Zeit hat mich so schon viel Kraft durch die Schwangerschaft und Erkältung gekostet, das ich Junior in keinstem Fall zu 100% gerecht geworden wäre. Er hat solch eine gewaltige Entwicklung erlebt, soviel neues gelernt, was ich vorher nicht erwartet hätte. Immerhin ist es ja nicht mal ein halbes Jahr gewesen und dennoch steht nun ein kleiner, großer Mann vor uns, der die Welt erkunden will und immer mehr eine eigene Persönlichkeit bildet.

Nun steht demnächst die große Umstellung mit der Geburt des kleinen Bruders an und wir müssen beobachten, wie sich das auswirken wird. Wenn ich daran denke, wie rührend er sich um die anderen kleinen Geschwisterkinder kümmert, mache ich mich eigentlich keine Sorgen, aber die bleiben ja auch nicht dauerhaft und ziehen die Aufmerksamkeit ab…

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