Wenn man unseren Sohn vorher fragte, ob er sich auf den Kindergarten freuen würde, wurde verlegen zur Seite geschaut. Wie sollte er sich aber auch auf etwas freuen, was er noch nicht kennt…
Die ersten Tage waren noch einfach bei der Verabschiedung, weil ich ihn damit ködern konnte, ihn mit dem Fahrradanhänger abzuholen.
Inzwischen fragt er zwar immer wieder nach, ob ich komme, wann ich komme, bzw. die Leitung soll mich anrufen, das ich kommen soll (was sie auch vorgibt zu tun), aber das reicht auch aus, um ihn zu beruhigen.
Nun, am letzten Tag der ersten Woche, wurde schon vor der Abgabe in der Gruppe angefangen bitterlich zu weinen, so blieb mir nicht anderes übrig, als ihn in die Arme der Erzieherin zu geben, mich zu verabschieden und zu gehen. Schweren Herzens, aber es ging nicht anders.
Am Vormittag selbst schafft er es aber ganz gut ohne mich und er fragte auch die Leitung beim letzten Abholen, ob er wieder kommen dürfte. Wenn wir ihn fragen, ob es ihm gefällt, bejaht er auch die Frage.
Problem ist also die Abnabelung an sich von mir und ich frage mich, wie ich es ihm einfach machen könnte.
Vielleicht ist aber einfach gut, das jetzt das Wochenende vor der Türe steht und er das alles was sacken lassen kann…

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