Zeitpunkt der Schwangerschaft: 10+6 (11. SSW)

Wie geht es mir?
Ich bin relativ fit, Übelkeit ist eigentlich überwunden, es sei denn, ich rieche unangenehme Dinge (wie müffelnde Menschen im Zug) oder starke Gerüche (Aftershave, Chilisoße). Mit Erdnussbutter habe ich diese Schwangerschaft lustigerweise keinerlei Probleme. Blöderweise habe ich Lust auf Erdbeeren, ein ziemlich unpassender Zeitpunkt, wobei ich mich noch erinnere, das es im Geburtsmonats des Großen tatsächlich (von den lokalen Bauern ungeplante) Erdbeeren gab, weil es so warm war.

Wie geht es dem Baby?
Ich bete darum, dass alles in Ordnung ist. Gewissheit werden wir ganz bald bei 11+1 endlich erlangen. Ab und an habe ich das Gefühl, dass es blubbert, aber das halte ich tatsächlich für ziemlich unwahrscheinlich. Schmunzeln lässt es mich trotzdem. 🙂

Was gibt es neues?
Ich träume momentan äußerst intensiv, bzw. erinnere ich mich wohl häufiger dran.
Einige Male habe ich schon träumen müssen, eine Blutung zu erleiden, die das Kind gefährdet. Beim letzten Traum habe ich versucht, meine Ärztin zu erreichen, was aber einfach nicht funktionierte, weil ich das Telefon nicht richtig bedienen konnte. Das spiegelt für mich ganz klar und Unsicherheit und die Angst um das Kind wider, was ja auch nachvollziehbar, aber keinesfalls erleichternd ist.
Ich träume auch immer wieder von meiner Schule (obwohl der Abschluss über 10 Jahre her ist), auch ein Zeichen, die stark mein Unterbewusstsein momentan arbeitet, da diese Träume sonst immer in Stresszeiten auftauchten.
Mir kommt es vor, als wären besonders diese „durchträumten“ Nächte alles andere als erholsam, sie kosten mich eher noch Kraft und das obwohl ich „an sich“ ja schlafe und nicht wach liege.

Und sonst so?
Nach 15 Jahren habe ich Max Raabe und das Palastorchester wieder erleben dürfen. Ein wundervoller Abend mit toller Musik (Hormone haben sich auch gefreut und einmal habe ich Tränen verdrückt) in einer beeindruckenden Lokalität.

Wie sieht es aus?
Es ist langsam echt schwer, die Wampe zu verstecken und ich bin froh, wenn der nächste Ultraschall uns hoffentlich die Möglichkeit eröffnet, mich endlich nicht mehr verhüllen zu müssen. Nicht mehr lange…

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