Momentan ist eine sehr aufreibende Zeit, in der die Trotzphase so richtig angelaufen ist und (quasi parallel) Mittags einfach nicht mehr geschlafen wird.
Ich kann wirklich nicht von mir behaupten, jetzt die entspannte Mutter zu sein, die ich gerne wieder wäre, denn die dauernde Müdigkeit durch die Schwangerschaft und die wieder unruhigen Nächte des Großen zollen einfach ihren Tribut an mir.
Mein Geduldsfaden ist etwas knapper und wichtige Dinge, wie z.B. Zähneputzen, wird einfach nicht ausdiskutiert.
Was ich damit sagen will ist, das es momentan einfach streitige Tage sind, was aber auch ok ist, wenn man von 6-20 Uhr aufeinander hängt.

Nun sitze ich mittags am Bett und hoffe so, dass Junior vielleicht doch schlafen möchte und bekomme dann einfach so, aus dem Nichts heraus einen wunderschönen Satz gesagt:
„Mama, ich hab Dich lieb.“
Und dann werde ich gedrückt und mit Küssen überwältigt. 🙂

Das war ein Moment, wo ich dachte, das es, auch wenn es Wutmomente seinerseits gibt (und die gibt es reichlich) und Verzweiflungsmomente meinerseits, doch nicht ganz so falsch läuft.
Es gibt nicht ehrlicheres, als die Aussage eines Kindes, das es von sich aus tätigt.
Das gilt für „Das schmeckt nicht!“, aber auch für „Das ist lecker!“ und darüber habe ich mich auch besonders gefreut.

Aber dieses erste „Mama, ich hab Dich lieb!“ wird ewig in meinem Gedächtnis bleiben.
Ich hab Dich auch lieb, Großer!

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