Wir sitzen Sonntag am Frühstückstisch, seit längerem habe ich uns mal wieder Eier gekocht. Sohnemann wird an seinen Platz im Hochstuhl gesetzt und sieht auf den Tisch und spricht:
„Hallo Ei!“
Gatte und ich sehen uns an, unsicher, ob wir beide uns nicht verhört haben und müssen lachen. „Hallo Ei!“ – herrlich.

Insgesamt erweitert sich der Sprachschatz sich quasi tag täglich, heute hat er „Milch“ gelernt, Sonntag konnte er plötzlich „Bär“ sagen. Tierlaute sind auch hoch im Kurs, oder auch „Tut-tut“, „Brrrr“ für jegliche brummenden Geräte, wie Staubsauger, Bohrer und so etwas.
Und ganz beliebt ist auch „Au“ oder „Aua“ gefolgt von einem Blick, der einen gefrieren lässt und bei uns „Der böse Blick“ heißt. Der wird auch gerne verwendet, wenn eine Krabbelmutter ihr Kind und nicht unseren hungerneidischen Sohn füttert. Oder wenn Junior mit einem Knautschball von Opa (O-Ton „Boppa“) beworfen wird. Zum schreien… 🙂

Momentan hat der Papa („Der Papaaa“ O-Ton) Urlaub und wir versuchen das Beste aus diesem verregneten Frühling zu machen.

Zwischendurch hatten wir eine anstrengendere Phase, in der sehr gebockt wurde und ich quasi zwei Wochen vom Kleinen nur angemotzt wurde, nicht schön, aber so ist es halt auch manchmal.
Gerade versuchen sich wohl auch wieder die Zähne auf den Vormarsch zu machen, zumindest ist das Kind wieder erkältet, fiebert, schläft und isst für seine Verhältnisse schlechter.

Aber trotzdem macht es unheimlich viel Spaß miteinander, so dass ich wirklich kaum zum bloggen bekomme, weil ich froh bin, das abends Feierabend ist. 🙂

Advertisements