Ich bin, wie man so schön im Rheinland sagt, sickig, ich bin angesäuert und ich muss Dampf ablassen.

Gestern habe ich wieder einmal lesen müssen, wie „familienunfreundlich“ manch ein/-e Bekannte/-r im Gesichterbuch (böse Zungen sagen Fratzenbuch) ist.

Zwei Beispiele:
das eine Mal (von einer Person A) wurde sinngemäß gepostet, wie genervt man ist Kinderbilder zu sehen, das andere Mal wurde (von Person B) ein Video gepostet, dessen englischer Inhalt singend (frei übersetzt) beschrieb, wie sehr Schwangere nerven würden, aber man es ihnen nicht sagt, weil sie ja schwanger wären.

(Unabhängig von dieser Familienunfreundlichkeit wurde ich von Person A blöde angemacht, was ich ihm denn bitte Laktoselinks auf seine Seite schicken würde. Was er aber nicht gerafft hat ist, dass ich sie auf meiner eigenen Chronik veröffentlichet habe und nicht gesondert auf seine Seite.
Kopf->Tisch)

Was ich nicht verstehe ist, warum man so genervt sein kann von den Lebensentwürfen anderer, die dem eigenen nicht entsprechen. Mein Lebensentwurf beinhaltet eine Familie und keine Karriere. Ich bin glücklich so und wenn sich jemand gegen eine Familie und für die Karriere entscheidet, dann ist es doch völlig in Ordnung, solange alle Beteiligten doch glücklich sind.

Wenn man genervt ist von solchen Lebensentwürfen, besteht doch die Möglichkeit die Personen entweder zu ignorieren, es so einstellen, dass man nichts mehr lesen muss oder als ultima Ratio, wenn man unfähig ist, dies einzustellen, auf der Freundesliste aufzuräumen. Und das habe ich nun gemacht. Nicht weil mich deren Lebensentwürfe nerven, denn diese gleichen sich, sondern weil ich diese (asozialen – denn genau das ist es – nicht sozialen) Spitzen nicht mehr lesen will.

Ich glaub, was mich noch am meisten ärgert ist, dass obwohl ich (eventuell) nicht gezielt gemeint war, aber dieses unterschwellige das ist, was mich anpiekt.

So! Das war mein Wort zum Dienstag!

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