Wie jedesmal an diesen Zehnten des Monats erinnere ich mich an die letzte Zeit im Krankenhaus, die Geburt und die ersten zaghaften Schritte Richtung Familienleben.
Und dann bewundere ich, wie unser Kleiner gewachsen und gedeiht ist. Es unglaublich, was schon hinter uns liegt. Dies wird mir oft nur bewusst, wenn ich „alte“ Bilde sehe und dann die Erinnerungen hochkochen.

Die Zähne lassen immer noch auf sich warten.
Das Zahnfleisch an den oberen Frontzähnen ist tierisch geschwollen und ich denke, es kann sich nur um Tage handeln. Sieht echt so aus, als wären dort zwei Blasen…

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Heute morgen hat er sich plötzlich auf alle viere aufgerichtet, also er machte quasi den Beginn einer Liegestütze. 🙂
Das Drehen ist inzwischen völlig selbstverständlich, aber man ist halt faul, es sei denn, man sieht irgend einen technischen Artikel, wie Fernbedienung, Handy, iPad, dann kann der der Kleine ganz schnell werden. Die Begeisterung für so etwas hat er im übrigen von Papa! 🙂
Den Rückwärtsgang haben wir auch schon gefunden und sind schon mal fast unters Sofa gewandert, wenn der dicke Windelhintern nicht wäre. 🙂

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Inzwischen wird auch recht viel erzählt, viel babababapapapapa fffffffttt ffffffft und puuuusten und es wird fleißig der Kopf geschüttelt, wenn man satt ist, oder wenn man schäkert.
Ferner kann ich schon sagen, dass Gero inzwischen einen Rhythmus entwickelt hat, soweit uns eine schlafarme Nacht nicht quer schiesst, denn die Nächte sind momentan sehr anstrengend, denn der Kleine weint recht viel und braucht sehr viel Nähe. Das mit der Nähe merke ich momentan auch tagsüber, denn da möchten wir rund um die Uhr belustigt werden. Und dann reicht es auch nicht, wenn ich nur im Raum bin, sondern man möchte auch die komplette Aufmerksamkeit haben…
Alles sehr anstrengend und ich muss sagen, dass das ziemlich an die Reserven geht.

Seit ein paar Monaten treffen wir uns mit vier anderen Mamas und deren Jungs abwechselnd zu Hause. Wir Frauen haben uns bei Kursen in der Hebammenpraxis kennengelernt (Schwangerschaftsgymnastik, Geburtsvorbereitungskurs und Rückbildung) und unsere Jungs sind alle im November/Dezember geboren.
Ich kann jeder Mutti solche Treffen nur ans Herz legen, sich solch eine Gruppe zu suchen bzw. zu organisieren. Es ist toll, da die Jungs vom Alter her gleich sind und oft auch gleiche Themen auftauchen und man sich untereinander austauschen kann. Man ist einfach in der gleichen Lebenssituation und ich muss sagen, dass ich mit diesen Frauen, die ich vergleichsweise kurz kenne, inzwischen mehr zu tun habe, als mit „alten“ Freunden.

Inzwischen wird Gero mittags, nachmittags und abends zugefüttert, was auch recht gut funktioniert. Ganz besonders mögen wir Nudeln in Tomatensoße (Gene von Papa) und auch Reis mit Pute kommt gut an. Und selbst wenn man sich den Wanst vollgeschlagen hat, Obst geht immer noch rein. 😉 Unten sieht man übrigens das Ergebnis einer Spinatfütterung. 🙂

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Die Zeit läuft so unheimlich schnell, ich fühle sie mir förmlich durch die Finger gleiten.
Und unser kleines Baby ist gar nicht mehr so klein. *hach*

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