Wer einmal groß und stark werden möchte, der muss wachsen und gedeihen.
Leider geht das nicht ganz linear, sondern geschieht immer schubweise und das ist alles andere als schön.
Inzwischen erleben wir momentan wieder einer dieser Schübe und man wundert sich dann, warum das an für sich ausgeglichene Kind auf einmal ohne ersichtlichen Grund schreit.
Was neues erlernen heißt für uns also Zähne zusammenbeißen und hoffen, dass die Phase schnellstmöglich wieder vorüber geht.
Sonntag Abend war bei uns noch alles im Lot, nach einem ausgedehnten Spaziergang und einem Bad war der Kleine nicht mehr zu sehen und zu hören.
Montag Nachmittag fing es dann an, dass man mit allem unzufrieden war. Das hatte sich dann in die Abendstunden hineingezogen, als wir dann um 21:30 Uhr die Segel gestrichen haben, schlief der Kleine friedlich an mir liegend ein. Heute Vormittag zog sich dann die schreiende Unzufriedenheit fort, dass sich dann bis in den Nachmittag hineinzog, bis wir dann auf dem Sofa kuschelnd eingeschlafen sind und ich das rumgenörgel ignoriert habe.
Das ist halt der Preis dafür, dass der Kleine was neues lernt, was erst einmal verarbeitet werden muss…
Inzwischen können wir die Umgebung noch besser wahrnehmen und im wahrsten Sinne „begreifen“ oder zumindest anstoßen, wir möchten am liebsten mit dem Rücken zur Mama am Bauch auf dem Arm herumgetragen werden, damit man auch was von der großen Welt entdecken kann und man gibt inzwischen Laute von sich.
Öh!

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