Nach einigem hin und her, langem CTG schreiben, Blut abnehmen, Zugang legen und Papiere ausfüllen duften wir heute mit der Tablettengabe anfangen. Bei dem und her stellte sich die Assistenzärztin quer, die nicht verstand, wieso denn heute eingeleitet werden sollte und wieso ich denn keinen Cocktail möchte.
Das hat uns ein wenig genervt, erst werden wir von vielen Seiten darauf hingestoßen, dass es besser wäre einzuleiten, besonders von meiner Frauenärztin, die laut Hebamme heute wohl 10 Kreuze gemacht hat, als die von meiner Einleitung erfahren hat, wir ringen uns dann zur Einleitung durch und dann stellt diese Assistenzärztin alles in Frage. Ferner klang es so, als wäre es völlig unüblich per Tablette und nicht mit dem Cocktail beginnen. „Sie wissen schon, dass das nicht schneller geht.“ Wir haben Zeit, aber ich mõchte einfach nicht als eh schon Durchfallgeplagte Rizinusõl und Mandelmus trinken. Die Wehen werden schon mir genug auf den Magen schlagen.
Dann wollte noch unbedingt der Chefarzt auch noch mit uns die Sache durchsprechen. Unsere Laune war im Keller. Der jedoch unterstützte uns aber völlig in unserm Vorgehen und zieht mit uns und der Hebamme an einem Strang.
Zwei Tabletten habe ich nun erhalten, heute Nacht machen wir Pause und beginnen morgen in aller Frühe mit der nächsten Dosis, weil ich alle 4 Stunden für ca. eine Stunde ans CTG muss zur Überwachung.
Den Zugang, der an der Armbeuge ist und den die Assistenzärztin gelegt hat, lasse ich mir heute Abend wieder ziehen, weil der unheimlich schmerzhaft ist ( ist ja auch eine gradiose Stelle) und jetzt schon für blaue Flecken gesorgt hat…

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