Das heutige CTG, Ultraschall und Tastbefund gab keine neue Aufschlüsse über den Zustand von unseren Kleinen, alles unverändert, genauso wie bei mir. Die Ärztin gab zu verstehen, dass sie immer noch das Kind lieber gestern als morgen auf der Welt hätte. Heute gab es von meiner Hebamme auch nochmals eine Akupunktur, diesmal daheim, was uns ganz recht war, weil wir dann Zeit hatten, mit ihr ein intensiveres Gespräch zu führen.

Sie und ihre Kollegin haben uns an Herz gelegt, doch dringend an eine Einleitung zu denken. Momentan seien zwar noch die Werte im Grenzbereich, der noch akzeptabel ist, jedoch sollten wir noch an die Reserven denken, die der Kleine für die Geburt benötigt. Und man wisse nicht, wann die Einleitung tatsächlich greifen würde und es dann mit diesen Reserven auch schnell zuende sein, ggf. so ein Kaiserschnitt unumgänglich sein könnte.

Wir haben nun hin und her überlegt und uns dazu entschlossen, eine Einleitung in Angriff zu nehmen, bevor es eine böse Überraschung gibt. Besonders nachdenklich hat mich die Aussage der Hebamme gemacht, dass sie, wenn es ihr Kind wäre (und sie ist tendenziell eher gegen eine überschnelle Einleitung) auch eine Einleitung versuchen würde, weil es langsam eng wird.

Eben haben wir mit der Hebamme telefoniert und sie klärt es nun mit dem Krankenhaus ab, wann es denen zeitlich passt, bzw. in wie fern es mit den geplanten Geburt dort ausschaut und wann wir dort unser Lager aufschlagen dürfen.

Ich habe mich wirklich schwer damit getan, die Zügel in die Hand zu nehmen und nun aktiv die Geburt einleiten zu lassen, aber lassen wir uns überraschen, wann es nun tatsächlich los geht…

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