So, unsere Tage im gemeinsamen Körper sind gezählt und das meine ich im positiven Sinne. Morgen kann ich sogar schon an einer (sic!) Hand die Tage zum errechneten Termin abzählen. Wahnsinn. Es kommt mir manchmal so vor, als hätte ich gestern erst den positiven Test in der Hand gehabt. Die letzten Monate sind wirklich wie im Flug vergangen und es war eine schöne Zeit.

Heute hatte ich offiziell den letzten Akupunkturtermin bei meiner Hebamme, die diese Woche in ihre neue Praxis umzieht. Freitag geht es wieder zu Frauenärztin zum CTG, weil der Kleine letzten Freitag wieder, wie sonst auch, vormittags geschlafen hat und das CTG wieder leicht eingeengt war. Das Fruchtwasser ist inzwischen auch an der unteren Normgrenze und die Plazenta zeigt langsam ihre Verkalkungen. Es geht dem Ende zu. Ab und an schauen leichte Wehen vorbei, aber sie verschwinden bisher auch immer wieder brav.

Bald bin ich keine Schwangere mehr, sondern eine Mutter. Klingt ungewohnt. Es erinnert mich an die Zeit, als man „Braut“ bzw. Verlobte war und danach Ehefrau. So hat halt jede Vorbereitungszeit ihre Bezeichnungen und Ziele. In der Brautzeit war es natürlich die Hochzeit, der man entgegen gefiebert hat, nun ist es in der Schwangerenzeit das kleine neue Lebewesen, was einem demnächst auf Trab halten wird.

Ich frage mich, wie damals auch zur Brautzeit, wie sich die Zukunft gestalten wohl wird und ich lasse im Kopf Revue passieren, was so alles auf mich eingeprasselt ist.

Aber bald, ganz bald sind wir eine kleine Familie!

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