Heute war der große Tag bei einem Kollegen unserer Tierärztin, der unsere Tigerin noch mal von Kopf bis Fuß untersucht hat. Es wurde ein längerer Ultraschall durchgeführt und zusätzlich Blut und Urin (diesmal direkt aus er Blase punktiert) abgenommen.

Vorerst konnte bezüglich der Niere Entwarnung gegeben werden. Soweit also schon mal kleines (oder großes) Aufatmen.

Ergebnis ist, dass die Bauchspeicheldrüse verändert ist, in wie fern, ob zystisch oder tumerös könnte man nur durch eine OP herausfinden, indem man nachsieht, also die Katze und das Gewebe aufschneidet. Allerdings ist der Nutzenfaktor gleich Null, denn die Pankreas kann weder entfernt oder sonst wie groß beschnibbelt werden und das Risiko dagegen erhöht, dass irgendwas bei der OP passieren könnte, weil das Organ so winzig sei. Also keine OP.

Auffällig waren auch die hohen Glukosewerte im Urin, die zeigen, dass die Diabetes noch nicht richtig eingestellt ist, bzgl zu hoch ist, als dass der Zucker durch den Katzenorganismus noch nicht 100% verarbeitet ist. Der Zucker im Urin, bzw. in der Blase, Harnleiter ect pp. sind ein herrlicher Nährboden für Bakterien, welche dadurch die Blasenentzündungen ausgelöst haben.

Ergebnisse waren also heute, dass unsere Baustellen weiterhin die Diabetes und die Bauchspeicheldrüse sind. An der Bauchspeicheldrüse kann nichts gemacht werden und wenn der Zucker eingestellt ist, auch die Blasenentzündungen und somit auch die Urinunfälle enden werden.

Momentan wird noch eine Bakterienkultur angelegt, damit wir das richtige Antibiotikum geben können, bis dahin geben wir ein Breitbandantibiotikum, in der Hoffnung, dass da eventuell schon das richtige dabei ist.

Soweit der heutige Tag, der mit 300 Euro irgendwie doppelt so teuer geworden ist, als wir geschätzt hätten, aber was macht man nicht alles für seine Fellnasen. Aber ich bin doch irgendwie erleichtert, dass nichts neues an Sorgen dazugekommen ist.

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