Dienstag war wieder Vorsorgeuntersuchung bei meiner Frauenärztin und alles soweit in Ordnung, bis auf dass das CTG wohl etwas eingeengt war. Ein Grund dafür ist bspw. wenn die Kleinen im Bauch schlafen oder (wie ich im Netz nachgelesen habe) Mutti zu wenig getrunken hat, oder eine Unterversorgung vorliegt. Ich persönlich tendiere zu Punkt 2, weil ich an dem morgen wenig bis gar nichts getrunken habe, weil meine Blase recht voll war und ich deren Inhalt direkt beim Arzt abliefern wollte. Na ja, wie auch immer muss ich jetzt am Freitag wieder zum Kontroll-CTG. Auf das erste CTG hab ich mich ja noch gefreut, aber langsam wird es langweilig. 🙂

Für mich überraschend war, dass meine Ärztin noch einmal per Ultraschall nach dem Kleinen geschaut hat, dessen Plazenta und das Fruchtwasser ist aber ohne Befund (also keine Verkalkung und ausreichend vorhanden) und er wiegt so ca. 2700g. Im Becken ist er leider noch nicht verankert, was mich persönlich ein wenig besorgt, weil ich Angst davor habe, dass die Fruchtblase vorher platzen könnte. Vermutlich werde ich noch ganz schön schimpfen, wenn die Senkwehen losgehen, aber das ist halt das notwendige „Übel“. Im Übrigen liegt er wieder  mit dem Rücken auf meiner linken Seite, nachdem er an dem Tag, an dem ich ins Krankenhaus bin, sich auf die rechte Seite gearbeitet hatte. Aber immerhin ist der Kopf unten geblieben.

Der Kleine ist ansonsten besonders in den Abendstunden, wenn Papa nach Hause kommt, super aktiv und tritt mich durch die Gegend, und das, wie immer, liebend gerne in meine rechte Seite. Immerhin nicht in die Organe, Blase oder in die Rippen, wie manche es wohl gerne praktizieren. Gestern Abend hat er einen richtigen Lauf gehabt und wollte gar nicht schlafen gehen, sondern machte lustige Bauchverformungen, die langsam doch etwas anstrengend werden, weil es drückt. Ab und an schaut es so aus, als hätte ich eine Orange unter der Haut versteckt, die kommt und geht.

Und irgendwie kommt mir noch alles unwirklich vor, die Vorbereitungen sind soweit abgeschlossen, ich bekomme meine Akupunktur, die Kliniksachen sind ja schon länger gepackt, der Vorbereitungskurs ist lange vorbei und jetzt heisst es nur noch abwarten.

Aber zu der Vorfreude mischt sich eine gehörige Portion Unsicherheit und auch teilweise Angst hinzu. Wie wird die Zukunft aussehen? Wann macht sich der Kleine auf den Weg? Wie wird die Geburt sein? Alles offene Fragen, die mich massiv beschäftigen und grübeln lassen, denn ich gehöre zu den Menschen, die gerne wissen möchten, was geschehen wird, egal, ob positiv oder negativ. Ich tue mich schwer damit, Sachen auf mich zu kommen zu lassen.

Zur positiven Ablenkung gibt es dann noch einmal zwei Bildchen. Kopf ist rechts, Arm bzw. Faust ist links zu sehen, im oberen hat er den Kopf leicht zu Kamera gedreht, unten sieht man das Profil des Kleinen. 🙂

Und Ende dieser Woche gehören wir endlich nicht mehr zu den Frühgeburten! Wunderbar!

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