Ich hätte schon fast vergessen meine wöchentliche Rückmeldung bezüglich des Vorbereitungskurses hier abzuliefern – Asche auf mein Haupt, aber diesmal ist nicht die fiese Schwangerschaftsdemenz schuld. 🙂

Diesmal stand das Thema Geburt im Vordergrund und wir haben uns eine einstündige begleitende Dokumentation einer 12-stündigen Hausgeburt angesehen und besprochen. Und ich muss sagen, ich fand es, auch im Nachhinein, nicht wirklich beruhigend, wenn man z.B. bei den Anfangswehen, die alle 5 Minuten dort eingetreten sind, schon kräftig atmen, Becken kreisen und versuchen muss, die Schmerzen zu verkraften… Ich muss sogar sagen, dass der Film mir schon beängstigender vorgehalten hat, was auf mich zukommen wird. Ich stell mir das so vor, als wie wenn Schweine auf dem Schlachthof ankommen und riechen, was passieren wird… Jetzt kann man zwar einwenden, dass natürlich bei einer Hausgeburt jetzt keine Schmerzmittel gegeben werden und das, wie bei der Regelblutung auch, es bei jeder Frau anders ist. Aber was ist, wenn es schlimmer als im Film ist? Was, wenn die Schmerzmittel nicht richtig wirken?

Das einzige, was mich nicht direkt in Panik ausbrechen lässt, ist der Gedanke daran, dass ich in einem Krankenhaus bin, mein Mann bei mir ist und auf mich aufpasst und meine Hebamme, die ich kenne und die mich hoffentlich gut durch die Geburt leiten wird.

Die große Angst bzw. Sorge besteht tatsächlich in dem großen grauen Unbekannten, was auf einem zukommt und man nicht wirklich steuern kann.

Advertisements