Zusätzlich zu den Blutproben, die ich zum Blutzuckermessen der Katze benötige, versuche ich noch als doppelte Sicherheit den Urin auf Zucker zu messen. Beim Hund ist dies ja noch recht praktikabel, aber gestern habe ich mich schon wie ein kleiner Stalker gefühlt, der die Katze mit einem Auge immer beobachtet hat. D.h. also auf der Lauer liegen und hoffen, dass man mitbekommt, wenn die (richtige) Katze in den Keller geht, um ihr kleines Geschäft zu verrichten. Und wenn ein kleines Geschäft erfolgt, schnell den Becher drunter halten. Einmal bin ich schon dem falschen Tiger hinterhergelaufen und einmal wurde ein großes Geschäft erledigt…shit happens – in diesem Falle einmal wörtlich zu nehmen. 🙂

Heute war ein Tag, an dem ich bisher nicht mitbekomme hatte, dass die Tigerin nach unten unterwegs war und ich meine Probe schon verloren gesehen habe, aber da die nicht so wichtig ist, wäre das auch kein Problem gewesen.

Eben war ich oben im Arbeitszimmer und die Katze miaut mich die ganze Zeit an und ich dachte mir, dass das ja selbstverständlich ist, weil sie sicherlich Hunger hat. Ich dachte mir dann, dass ich mal runter gehe und versuche sie zu animieren, mir doch den Becher zu füllen. Ich geh also Richtung Erdgeschoss, Katze rennt vor, natürlich Richtung Küche. Ich geh weiter Richtung Keller, Katze rennt wieder wie eine Irre vor und stürzt sich aufs Klo und ich musste mich beeilen mit dem Becher die Sturzfluten aufzuhalten und noch ins Klo zu geleiten, weil sie übers Ziel hinausschoss…

Ich hatte meine Probe, die Katze eine leere Blase. Beide glücklich!  🙂

Unglaublich? Aber so steht es geschrieben…

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