Unglaublich, 356 Tage sind schon wieder rum und es ist aus Babysicht so viel geschehen. 

Die Tage warfen mich gedanklich immer wieder zurück, wie gemein bzw. schmerzhaft meine Schwangerschaft war, wie grandios und unglaublich glücklich meine Geburt abgelaufen ist. Wie schnell ich im Vergleich zur ersten Geburt wieder auf den Beinen war. Wie ungewohnt es wieder war, so ein kleines Wesen zu bekümmern. Wie entspannter man tatsächlich beim zweiten Kind sein kann.

Inzwischen wuselt ein kleiner Mensch hier wild durch die Gegend, der langsam das Laufen für sich entdeckt, inzwischen am elften und zwölften Zahn arbeitet und wie ein Grosser schon bei uns mit isst.

Es herrscht tatsächlich große beidseitige Bruderliebe – es erfüllt einem das Herz. Es ist wundervoll zu sehen, wie beide miteinander spielen und auch einander einfordern. 

Beide Jungs sind die größten Geschenke, die mir gemacht wurden, ich bin dort, wo ich emotional sein möchte. Und immer an diesem besonderen Tagen wird mir dieses Glück immer wieder deutlich.

Jetzt ist es also wieder soweit – ich habe kein Baby mehr, sondern zwei Kleinkinder. Hach! 

Alles Gute zu Deinem ersten Geburtstag, Maikäfer!

Krabbelt, krabbelt nicht, krabbelt doch, nicht? Doch! Seit Karfreitag ist es nun , nach einigen hin und her, tatsächlich so, dass der Kleine meint, das es mit krabbeln einfach schneller geht. Nun ja, dann halt so durch die Gegend und die Katzen jagen.

Leider hat uns letzte Woche wieder ein Magen-Darm-Virus heimgesucht, der recht nervig war, aber im Vergleich zum letzten Virus noch recht harmlos war.

Inzwischen arbeitet der Mini auch wieder vermehrt an seinen Zähnen, aber zu meiner Verwunderung nicht an weiteren Frontzähnen, sondern an den Backenzähnen. 

Überall wird nun wild hingezeigt und mit einem „Döh!“ oder „Dah!“ kommentiert. Niedlich ist auch, das er „mitzählt“, wenn sein Bruder etwas zählt.

Überhaupt ist die Beziehung der Jungs untereinander wirklich wundervoll, der Kleine freut sich und gluckst vor Freude, wenn er seinen Bruder sieht und er ihn zum Lachen bringt. Der Große schleppt auch immer Spielzeug an und versucht zu trösten, wenn der Kleine weint. Ein toller großer Bruder!

Die Nächte sind inzwischen recht human, mit einer Milchmalzeit oder wenn wir viel Glück haben, ohne eine solche.

Nun sind tatsächlich nur noch ein Monat Baby übrig und ich weiß wieder nicht, wo die Zeit geblieben ist. Unglaublich! 

Hoch hinaus!

Im letzten Monat bin ich davon ausgegangen, das dem Robben das Krabbeln folgen würde, aber das war mal wieder eine Rechnung, die ich ohne den Wirt gemacht habe. Dieser möchte nämlich nur eins: hoch!

Überall wird sich hochgezogen, gestanden und langgehangelt und wie sein Bruder damals, wird das Krabbeln einfach übersprungen. Am liebsten an die Hände und ab durch die Gegend.

Dem Klatschen kam noch Winken hinzu, was wirklich entzückend ist. Die Hände werden auch ab und an (und dann stundenlang) hochgehoben, wenn gefragt wird, wie groß der Käfer denn wird.

Der letzte Monat war trotz der Entwicklungsschritte kein besonders guter, weil uns alle viere die Grippe wirklich böse heimgesucht hat. Ich hab mich lange nicht mehr so krank gefühlt, wie zu dem Zeitpunkt. Eine Woche krank, eine Woche genesen, eine Woche Immunsystem aufbauen lassen (weil momentan noch andere schöne Sachen grassieren), bevor man direkt wieder krank wird.

Ich habe beschlossen, das es jetzt Frühling wird und wir alle einfach nicht mehr krank werden! So! Basta! 😀

Nächste Woche folgt dann die nächste Impfung und die U6. Oh Mann, die Zeit rennt, danach ist die nächste U in einem Jahr!

I like to move it, move it!

Dieser Monat steht ganz im Zeichen der Bewegung. Der Kleine ist richtig mobil und robbt sich von Zimmer zu Zimmer, mal mir, mal Papa, dem großen Bruder oder auch (zu deren Leidwesen) den Katzen hinterher. Die Welt wird entdeckt und alles kann man gebrauchen. Ganz besonders haben dem Käfer es Schuhe angetan, womit an sich kein Problem hätte, wenn es im besonderen nicht die Sohle wäre, die er so unwiderstehlich findet. Da hört meine Entspanntheit drastisch auf. Ferner kann das Baby nun klatschen, was wirklich furchtbar niedlich ist, denn das hat, soweit ich mich erinnere, Junior nie gemacht. (Junior macht das noch immer nicht wirklich, weil doof.)

Die Nächte haben sich gut reguliert momentan. Um 18Uhr möchte er bitte ins Bett, noch immer ohne Einschlafritual und Begleitung ins Bett (das Konzept im Bett kuscheln leuchtet ihm generell nicht ein) und dann ab und an um 22Uhr eine Milch und meist noch um vier. Es wird aber direkt nach der Milch weitergeschlafen, meist zwischen 6 und 7 Uhr. Da können wir momentan nicht klagen! (Auch wenn ich gerne mal wieder ungestört (aus-)schlafen würde.)

Inzwischen hat er die 10kg Marke geknackt und er trägt gemütlich 80er Klamotten, 74er sind schon sehr stramm. 

Beim Essen soweit nix neues. Er isst morgens mit uns Brötchen pur und sein Müsli, mittags was Gekochtes oder Erwärmtes von unserem Essen und sonst alles, was er in die Finger bekommt. Alles völlig unproblematisch.

Auf geht’s zu neuen Gefilden, ganz bald wird gekrabbelt!

   
 

Auch dieses Jahr habe ich mich ganz spontan dazu entschieden, wieder die Fastenzeit mitzumachen.

Letztes Mal beschränkte ich mich auf unnötigen Süsskram (zB Zucker im Kaffee und Schnuckerzeug), aber über Twitter las ich von dem Konzept unter der Woche auf Fleisch zu verzichten und die Idee finde ich echt nicht schlecht und recht gut umsetzbar. 

Also los geht es! Ich kann die alten Klamotten nicht mehr sehen!

Und schon wieder ist ein Monat vorüber, diesmal bin ich leider was zu spät daran, was diesmal an einer Magen-Darm-Grippe liegt, die die Jungs seit ein paar Tagen böse heimgesucht hat. Sehr unschön! Die Jungs haben gut mitgemacht, aber für die Waschmaschine und Trockner waren die Tage eine echte Herausforderung. Für uns Große waren die nicht vorhandenen Nächte kräftezehrend

Überhaupt haben wir im Dezember/Januar viel überstehen müssen. 

Erst gab es nach dem Geburtstag plötzlich Fieber bei Junior mit Ausschlag später, den Mini auch bekam (aber ohne Fieber). Der Verdacht auf Scharlach bestätigte sich aber nicht. Wochen später gab es über Tage hinweg Fieber bei Mini, aber danach kein Ausschlag, also kein 3-Tage-Fieber. Dann noch fiese Erkältung, so dass der Mini keine Stimme mehr hatte, was wir bei Junior einen Monat oder so auch mal hatten. Und nun zuletzt halt Magen-Darm. 

Aber nun zum Käfer.

Dieser Monat steht ganz eindeutig im Zeichen des Körpers. Inzwischen wird fleißig gerobbt, zum Glück fing das aber erst nach Weihnachten statt, so dass der Baum in Ruhe gelassen wurde. Aber unsere Anki Overdrive, ein Autorennen ähnlich wie Carrera, wurde schon aufgeregt in Augenschein genommen. Der Pinzettengriff beginnt und es wird alles untersucht. Auch wenn es der faule Kater ist, der einfach liegen bleibt.

Wie auch sein großer Bruder damals hat sich der Mini selbst abgestillt. Einfach so. Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich es schon etwas traurig finde, weil es so gut diesmal geklappt hat. Aber andererseits bin ich froh, wieder autark zu sein. Auch wenn das leider bedeutet, nachts aufzustehen, um eine Flasche zu machen.

Im letzten Monat war auch ein starker Zahn-Monat. Vor den Festtagen gab es noch zwei Zähne. Zum neuen Jahr hin waren es vier oben und zwei unten. Puh! Ein weiterer Grund froh zu sein, das er sich abgestillt hat. Autsch!

Mal sehen, was uns der kommende Monat bereitet…

Der Baum ist geschmückt, Geschenke verpackt. Gleich werden Kekse gebacken und heute Abend, wenn es besinnlich wird, wird das Christkind die Geschenke unter den Weihnachtsbaum legen.

Es war ein aufregendes, schönes  Jahr, welches mir gefühlt zwischen den Fingern verronnen ist – auf ein neues also… Und 

Frohe Festtage und gutes Gelingen in 2016. 

  

Na, wer erkennt das diesjährige Thema? Arrrrr! Ahoi! 

  Das tolle Shirt hat mir eine liebe Seele von Twitter genäht!     

  

 Zwei Stunden hab ich an dem Kuchen gebastelt – aber es hat sich gelohnt!

 Die beiden kleinen Beute-Boote (Bild oben und unten) waren donnerstags noch Geburtstagszugswaggons.  

   
 Den tollen bunte Fischkuchen gab es noch von Schwiegermutter.

(Leider einen Tag zu spät, aber dazu später)

Oder: Wie kann man klammheimlich mal eben drei Zähne in ca. zwei/drei Wochen bekommen? Jedenfalls sind sie jetzt da, zwei oben (Schneidezahn 1 links und Frontzahn rechts – Schneidezahn rechts ist noch nichts) danach folgte ein Schneidezahn unten. Also fing der Mini die Zahnreihenfolge wie sein Bruder im Oberkiefer an. Wenn es so weitergeht sind wir in ein paar Wochen durch. 🙂
Ende des sechsten Monats fängt jetzt auch das Krabbeln an, aber ganz zaghaft.  

Schlafen klappt noch immer ganz gut, wenn keine Krankheit dazwischen haut. Was auch der Grund wäre, warum ich einen Tag zu spät bin. Sonntag bekam der Grosse plötzlich knapp 40 Fieber, Montag hatten beide Jungs Ausschlag. Aber ansonsten sind sie inzwischen wieder fit gewesen. Essen, Trinken kein Problem. Kinderarzt hat auch nichts besonderes festgestellt. Irgend ein mieser viraler Infekt. 

Heute fiebert der Kleine wieder was rum, aber zum Glück nicht so hoch, der Große ist fit. Quitschfideler als mir lieb war, weil ich ihn natürlich erst 24Std fieberfrei haben wollte, bevor es wieder in den KiGa geht. Daher hatte ich die Jungs zwei Tage beisammen und es war ziemlich kräftezehrend, nachdem es letzte Woche, da der Gatte Urlaub hatte, eher sehr gemütlich zuging.

Essen klappt sehr gut inzwischen. Mittagsbreie werden noch immer doof gefunden (würde ich auch), aber wir haben inzwischen alle Mahlzeiten ersetzt und gestillt wird nach zusätzlichen Bedarf und Nachts. Mit dem Stillen muss ich noch schauen, wie sich das entwickelt, da die Zähne inzwischen sehr zwicken, und das schon, ohne das er zubeißt. Irgendwie schon schade, denn praktisch war es ja schon…

Während ich gerade ziemlich platt heute Abend auf dem Sofa sitze, hast Du seit kurz nach halb fünf bis eben Party gemacht.

Im Kindergarten wurde gefeiert, danach mit Omas/Opas und Deinem ersten Weggefährten (bei dem Du vor zwei Tagen das erste Mal alleine auf einem Geburtstag eingeladen warst). Samstag folgt die große Sause, mit noch mehr Kindern.Es war ein wildes Jahr, der Kindergarten hat angefangen, wir waren das erste Mal im Urlaub zusammen und Du wurdest  großer Bruder. Und was für einer – ich kann mir wirklich keinen besseren vorstellen. Du bist hilfsbereit, Du bringst Deinem Bruder zum Lachen (das machst Du besser wie ich und schneller), Du bist fürsorglich und wir müssen leider oft schimpfen, weil Du Deinen Bruder mit Deiner Liebe erdrücken möchtest. 😁 

Im Kindergarten gab es viele Hochs und ein paar wenige Tiefs, die mich sehr beschäftigt haben und mir einige Kopfschmerzen bereitet hatten, aber wir alle haben angepackt, daran gearbeitet und es hat sich alles zum Guten gewendet. 

Du hast einen starken Willen und ich wünschte, ich hätte manchmal Deine Konzentration (die Du von Papa hast).

Deine Motorik ist noch immer ausgezeichnet und Du bist sehr sprachgewandt. 

Manchmal wirst Du auch bockig und schnell wütend, besonders, wenn Du hungrig oder müde bist, aber auch das bekommen wir inzwischen richtig gut hin. 

Du bist ein kleiner Clown, ein Troll, ein Kobold. Man sieht Dir oft an, dass Du Schabernack vorhast und dieses diebische Grinsen liebe ich an Dir.

Du wirst selbstständig, läufst alleine vor, führst Unterhaltungen, hast Dein „eigenes Leben“, wenn Du im KiGa oder bei Deinen Großeltern bist.

Vier Jahre. Einerseits eine gefühlte Ewigkeit – durch die gesamten Erlebnisse, andererseits ist es doch noch mein kleiner Junge, den ich eben noch im Krankenhaus bekommen habe. Die Erinnerungen daran verblassen leider schon langsam, aber eins werde ich nie vergessen: wie unglaublich weich Du bei Deiner Geburt warst als ich Dich das erste Mal halten durfte und was für ein völlig wärmendes Glücksgefühl ich inne hatte, allein bei dem Gedanken daran, dass ich Dich auf die Welt gebracht habe.

Wir sind froh, dass Du Du bist und glücklich, dass Du bei uns bist, Großer!

   
   

Leben. Lieben. Lachen.

Willkommen bei Trudis Kosmos!

Ursprünglich war dieser Blog ein persönliches Lauftagebuch, aber inzwischen hat sich dieser Blog in ein virtuelles Tagebuch von einer Mutter und Gattin namens Trudi entwickelt, die von ihren Erlebnissen des Alltags berichtet.

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