Wir sitzen Sonntag am Frühstückstisch, seit längerem habe ich uns mal wieder Eier gekocht. Sohnemann wird an seinen Platz im Hochstuhl gesetzt und sieht auf den Tisch und spricht:
“Hallo Ei!”
Gatte und ich sehen uns an, unsicher, ob wir beide uns nicht verhört haben und müssen lachen. “Hallo Ei!” – herrlich.

Insgesamt erweitert sich der Sprachschatz sich quasi tag täglich, heute hat er “Milch” gelernt, Sonntag konnte er plötzlich “Bär” sagen. Tierlaute sind auch hoch im Kurs, oder auch “Tut-tut”, “Brrrr” für jegliche brummenden Geräte, wie Staubsauger, Bohrer und so etwas.
Und ganz beliebt ist auch “Au” oder “Aua” gefolgt von einem Blick, der einen gefrieren lässt und bei uns “Der böse Blick” heißt. Der wird auch gerne verwendet, wenn eine Krabbelmutter ihr Kind und nicht unseren hungerneidischen Sohn füttert. Oder wenn Junior mit einem Knautschball von Opa (O-Ton “Boppa”) beworfen wird. Zum schreien… :-)

Momentan hat der Papa (“Der Papaaa” O-Ton) Urlaub und wir versuchen das Beste aus diesem verregneten Frühling zu machen.

Zwischendurch hatten wir eine anstrengendere Phase, in der sehr gebockt wurde und ich quasi zwei Wochen vom Kleinen nur angemotzt wurde, nicht schön, aber so ist es halt auch manchmal.
Gerade versuchen sich wohl auch wieder die Zähne auf den Vormarsch zu machen, zumindest ist das Kind wieder erkältet, fiebert, schläft und isst für seine Verhältnisse schlechter.

Aber trotzdem macht es unheimlich viel Spaß miteinander, so dass ich wirklich kaum zum bloggen bekomme, weil ich froh bin, das abends Feierabend ist. :-)

…so lautet ein neues Spiel. Eingesetzt werden dann jegliche Körperteile, die einem so zur Verfügung stehen und dann gezeigt werden: Nase, Ohr, Hand, Fuß, Auge, Mund, Zunge.
Es ist unglaublich, wie viel der kleine Mann inzwischen versteht und ich wünschte mir, wichtige Sachen, wie Hunger, Durst, müde und ähnliche Vokabeln würden langsam in den Sprachschatz einfließen, um den Alltag noch einfacher zu gestalten.
Aber es ist eine schöne Zeit, es wird langsam wärmer und Junior verbringt viel Zeit im Garten und fordert diese auch ein. “Daaaaaaaa!”

Ab und an wird es jetzt aber auch anstrengend, wenn es manche Ausflüge in Tobsuchtsanfallshausen gibt, die einen fürchterlich viel Kraft kosten, körperlich und psychisch.
Und das ist momentan ein kleine Ausblick auf das, was uns doch bevorstehen wird…

Unser Schatzemann ist ein Kind, was unheimlich auf seinen festen Tagesablauf und Riten besteht, wenn da abgewichen wird, kann es wirklich ein schlimmer Tag/ eine schlimme Nacht werden. Andererseits ist er dadurch auch gut berechenbar und auch vorhersehbar.
Es hat alles seine Vor- und Nachteile…

Nach nun knapp einen Jahr werden wir nun bei unserer Katze von Caninsulin auf Lantus wechseln. Es gab zwar Zeiten, in denen sie halbwegs gut eingestellt war, sogar eine Zeit, in der sie kein Insulin brauchte, aber in letzter Zeit war es von den Werten egal, ob wir gespritzt haben, oder nicht.
Wir haben verscheidendes versucht, in der Fütterungsart und Sorten, es war alles ohne Erfolg. Wir hoffen nun, dass das neue Insulin besser auf Mariechen wirkt.
Die Katzen jedenfalls genießen wie wir auch das schönere Wetter…inzwischen ist es auch wieder so warm, dass ich schon die ersten Geschenke von unserem Kater bekam – “Ja, danke, Spitzmaus…echt nett…” Uargs…

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Ja, uns gibt es noch und alles ist im Lot, nur irgendwie fehlte die Zeit oder die Lust zu bloggen.

Ostern haben wir gemütlich mit der Familie verbracht und langsam können wir die Tage im Garten verbringen. Zwar noch mit dicken Sachen an, aber es geht. :-)

Der Wortschatz des Kleinen wächst mehr und mehr, mit seinen knapp 16 Monaten kann er Mama, Papa, Ja, Nein, Miau, Huhuuu (wie eine Eule), heiß, Ge(r)o, Hallo, Hanna (Name der Katze) und Ei sagen.

Auch die Aktionen und vor allem der Aktionsradius hat sich vergrößert.
Er streichelt, er küsst, er läuft völlig sicher durch die Gegend, er klettert (inzwischen aufs Klo), er will mit dem Autoschlüssel das Auto aufdrücken. Schlüssel sind eh super spannend, da hat er schon begriffen, dass man damit Sachen aufschließen kann, was er auch versucht. Die Tage fängt Junior auch endlich an, selbstständig mit Besteck essen zu wollen.

Die Nächte werden jetzt regelmäßiger durchgeschlafen, was echt ein Segen ist.

Montags besuchen wir nun eine Kindersportgruppe, Freitags eine Spiel-/ Bastel-/ Singgruppe. Zudem treffen wir uns unregelmäßig in der Woche noch mit den Müttern, die ich von der Hebammenpraxis kenne.
Man merkt, stramm zu tun – aber mit wirklich viel Freude und ich merke, wie es dem Kleinen gut tut.

Bei der gestrigen Sportgruppe waren die meisten Kinder zwar größer, aber überraschenderweise waren einige auch schon “große” Geschwister, sprich, manche Mütter hatten ihre Mini-Babies dabei…
Ich frag mich ja noch immer, wie man mehr als ein Kind organisatorisch als Mutter alleine unter einen Hut bekommt. Besonders, wenn der Altersabstand gering und der Mann arbeiten ist…

Langsam habe ich keinen Bock mehr…echt jetzt.

Es heißt, dass die Eckzähne die gemeinsten Zähne sind, wenn diese im Kiefer auftauchen und ja, das stimmt. Leider… Vor über einer Woche wär unser Kind nicht mehr zu bändigen. Schmerzen und unheimlich schlimmes Sabbern, so dass ich alle halbe Stunde das dicke Lätzchen austauschen müsste, weil das Kind sonst klatschnass gewesen wäre.
Dazu, man bemerke das bescheidene Timing, kam noch eine fürchterliche Erkältung, die unsern Sohn fiebern und vor lauter Husten nachts bellen und brechen ließ. Das die Nase zudem noch lief, brauche ich wohl nicht zu erwähnen, oder?
Es war mit Abstand das fürchterlichste Wochenende, was wir bisher hatten. Aber immerhin halbwegs arbeitgeberfreundlich!
Im Schnitt hatten wir vorher zahntechnisch ca. immer ein oder zwei Tage wirklich zu kämpfen, aber diesmal…
Und nun? Kaum hatten wir nun ein paar Tage Ruhe, und endlich unseren Sohn zurück und nachdem der Krankheitsverlauf über eine Woche gebraucht hatte, fängt Junior heute wieder an zu fiebern, zu sabbern und maulen…

Wie sagt Severus Snape so schön? “Man möchte brechen.”

Heute ist Valentinstag, Tag der Liebenden und der Liebe und wo passt dieser Tag besser hinein, als in eine kleine Familie? Und ich meine damit nicht die kommerzielle Seite, an derer sich Floristen und Parfümerien, Grusskartenproduzenten und Süsswarenhersteller erfreuen…

Wenn ich an meine kleine Familie denke, überkommt mich ein warmes wohliges Gefühl, denn dort gehöre ich hin, zu meinem Mann und meinem kleinen Sohn, die ich über alles liebe und vergöttere.

Mein großer Schatz:
Ich bin überglücklich mit Dir durchs Leben gehen zu können und ich danke Dir dafür, dass Du immer an meiner Seite bist, besonders dann, wenn ich Dich brauche. Dir kann ich vertrauen und auf Dich kann ich mich immer verlassen, Du bist mein Anker. Du bist einfach Du und das ist alles, was ich brauche, um hier auf Erden glücklich zu sein.
Ich liebe Dich über alles!

Mein kleiner Schatz:
Ein Leben ohne Dich ist für uns nicht mehr vorstellbar. Du bereicherst unser Leben und unsere Liebe zu Dir ist unendlich und wir sind dankbar dafür, dass Du in unser Leben gekommen bist!
Dein strahlendes Lächeln erhellt unsere Laune und Dein Lachen steckt uns immer wieder an.
Wir lieben Dich, Sohnemann!

So, das musste einfach mal aus dem Herzen heraus getippt werden….
Frohen Valentinstag!

Ich bin, wie man so schön im Rheinland sagt, sickig, ich bin angesäuert und ich muss Dampf ablassen.

Gestern habe ich wieder einmal lesen müssen, wie “familienunfreundlich” manch ein/-e Bekannte/-r im Gesichterbuch (böse Zungen sagen Fratzenbuch) ist.

Zwei Beispiele:
das eine Mal (von einer Person A) wurde sinngemäß gepostet, wie genervt man ist Kinderbilder zu sehen, das andere Mal wurde (von Person B) ein Video gepostet, dessen englischer Inhalt singend (frei übersetzt) beschrieb, wie sehr Schwangere nerven würden, aber man es ihnen nicht sagt, weil sie ja schwanger wären.

(Unabhängig von dieser Familienunfreundlichkeit wurde ich von Person A blöde angemacht, was ich ihm denn bitte Laktoselinks auf seine Seite schicken würde. Was er aber nicht gerafft hat ist, dass ich sie auf meiner eigenen Chronik veröffentlichet habe und nicht gesondert auf seine Seite.
Kopf->Tisch)

Was ich nicht verstehe ist, warum man so genervt sein kann von den Lebensentwürfen anderer, die dem eigenen nicht entsprechen. Mein Lebensentwurf beinhaltet eine Familie und keine Karriere. Ich bin glücklich so und wenn sich jemand gegen eine Familie und für die Karriere entscheidet, dann ist es doch völlig in Ordnung, solange alle Beteiligten doch glücklich sind.

Wenn man genervt ist von solchen Lebensentwürfen, besteht doch die Möglichkeit die Personen entweder zu ignorieren, es so einstellen, dass man nichts mehr lesen muss oder als ultima Ratio, wenn man unfähig ist, dies einzustellen, auf der Freundesliste aufzuräumen. Und das habe ich nun gemacht. Nicht weil mich deren Lebensentwürfe nerven, denn diese gleichen sich, sondern weil ich diese (asozialen – denn genau das ist es – nicht sozialen) Spitzen nicht mehr lesen will.

Ich glaub, was mich noch am meisten ärgert ist, dass obwohl ich (eventuell) nicht gezielt gemeint war, aber dieses unterschwellige das ist, was mich anpiekt.

So! Das war mein Wort zum Dienstag!

Ich bin ja Exilkölnerin, aber immerhin noch im Rheinland lebend, so dass auch hier die jecke Zeit angebrochen ist. Aber immerhin ist es hier nicht so schlimm, dass man auf Tage Vorrat einkaufen müsste, wie in unserer vorherigen Wohngegend, dort war ab Donnerstag Schicht im Schacht, denn da wurde gefeiert und alles für die großen Züge gesperrt und aufgebaut. (Im Übrigen haben wir ca. 8 Gehminuten vom damals noch stehenden und später eingestürzten Stadtarchiv gewohnt, wer sich noch daran erinnert, eine wirklich schlimme und tragische Sache…)

Dieses Jahr bekommt Junior auch etwas vom Karneval mit, letztes Jahr wurde das ja eher verschlafen. :-)
Gerade sind wir von der neuen Spielgruppe und seiner ersten Mini-Karnevalsfeier zurückgekommen, bei der er als Indianer und ich als Cowgirl im Lucky Luke Outfit teilgenommen haben. Ich war froh, dass das mit der Verkleidung noch gekappt hat, denn gestern kam das Kostüm erst per Post an, obwohl ich es noch Sonntag bestellt hatte.

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(Man beachte den irren Bild des Katers im Hintergrund)
Wobei ich überlegt habe, mein Kind als Frischkäse gehen zu lassen…zumindest schaute er glücklich drein. :-)

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Ende des Monats haben wir auch einen Augenarzttermin, um das Schielen überprüfen zu lassen, welches ab und an auftritt. Wir Eltern haben beide auch recht lange geschielt und der Kinderarzt meint, dass der Nasenknochen recht breit ist und das daher kommt. Ich hoffe, dass man das korrigieren kann oder dass sich das (noch besser) alleine verwächst, auch wenn das eventuell längerfristig ein Augenpflaster o.ä. bedeutet, denn wir wollen nicht, dass unser Sohn möglicherweise später mal sozial (Umwelt hat damit Probleme) oder körperlich (fehlendes räumliches Sehen z.B.) darunter leiden muss.

Im übrigen glaube ich, dass Filius zu viel Zeit mit den Katzen verbringt, ich musste gestern einige Male Mäuschen werfen, die er mir immer wieder völlig entzückt zurück brachte.
Braves Kind! :-)

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(Das Bild ist aus einem Video heraus, daher die schlechte Qualität)

Kater und Kind haben Spaß im Schnee…morgen wird der Schlitten geliefert und dann geht’s schöner spazieren, denn der Bob, den wir zuvor gekauft haben hat zu wenig Rückenlehne für Junior. :-)

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…der hat Zääääähne.

Freitag fing an, wie ein normaler Freitag so anfing. Frühstücken, spielen, spazieren, Mittagessen und dann Mittagsschlaf. Nachmittags war das Treffen der Muttis auf den Plan, auf den ich mich schon die Woche gefreut habe.
Beim Wickeln vor dem Mittagsschlaf habe ich zufällig schon die etwas erhöhte Temperatur von 38,2 bemerkt, aber da Essen, Trinken, Verhalten und die Windel, bzw. deren Inhalt normal waren, habe ich mir keine großen Sorgen gemacht. Aber was macht Junior? Er steigert seine Temperatur auf 39 irgendwas und erwacht nach nur einer Stunde Mittagsschlaf. Na super. Müttern abgesagt und versucht, das fiebernde Kind halbwegs unbeschadet durch die verbleibenden Tag zu bekommen.

Die Nacht war auch alles andere als ruhig, trotz Fiebersaft blieb die Temperatur oben und ich war froh, dass Sohnemann sich das Wochenende hierzu ausgesucht hat.
Auch heute ist er ein wenig neben der Spur und ich habe, nachdem wir schon das Drei-Tage-Fieber im Hinterkopf hatten, entdeckt, dass der kleine Racker mal eben (sic!) einen Backenzahn rausgedrückt hat, inzwischen der Dritte seiner Art.

Wir kommen also im Alter von 13 Monaten auf drei Backenzähne, zwei untere Frontzähne und 3 1/2 obere Frontzähne (ich dachte ja, da wäre jetzt Nummer 4 fällig, dessen Spitze auch raus ist).

Leben. Lieben. Lachen.

Willkommen bei Trudis Kosmos!

Ursprünglich war dieser Blog ein persönliches Lauftagebuch, aber inzwischen hat sich dieser Blog in ein virtuelles Tagebuch von einer Mutter und Gattin namens Trudi entwickelt, die von ihren Erlebnissen des Alltags berichtet.

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